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DISH Tankanschluss, Juli 2007

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Holgers Multivan 2.5 l (LPG)

Multivan

Baujahr: 12/95
Motor: 2.5 l Benziner (ACU)
LPG-Umrüstung durch:
Firma Artur Dec (in Debno, Polen)
02/05
Kosten:ca. 670 €
(zzgl. 247 € für den TÜV in .de)
Anlage: Landi Renzo Venturi (LCS-A1)
Tank: 110 l (ca. 88 l eff.)
Reichweite: ca. 700 km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km: LPG 13 l
Das Steuergerät der Gasanlage. Die Venturidüse, in den Ansaugtrakt eingebaut.
Das kleine Bedienelement von Landi Renzo. Der unter der modifizierten Heckablage des Multivan montierte Gastank.
Weitere Informationen

Nach den ersten Kilometern mit LPG sieht der Verbrauch wie folgt aus: Auf der Autobahn bei ca. 120km/h werden etwa 14,6 Liter verbraucht. Kombiniert Stadt/Land bei doch erstaunlichen 12,2 Litern. Allerdings wurden bei diesen ersten Durchschnittsverbräuchen die paar Kilometer auf Benzin (Winter) nicht abgezogen.

Über den Verbrauch bin ich selbst ein wenig erstaunt. Ich hätte mit mehr gerechnet, schließlich hatte ich zuvor mit anderen T4 mit Venturi-Anlage verglichen gehabt. Wobei ich sagen muss, dass ich auch ein absolut vorrausschauender und ruhiger Fahrer bin. Dies wird sich sicherlich auch positiv auf die Verbräuche auswirken.

Der Liter LPG kostet bei uns zur Zeit 0,57 €, wobei an meiner Stammtanke (ca. 7 kilometer entfernt) noch 5 Cent Rabatt gegeben werden wenn man mit einer Kundenkarte tankt.

Die Umrüstung in Polen

Bei einer Umrüstung in Polen kann man einige Euro sparen. Dort kosten die Arbeitsstunden deutlich weniger als in Deutschland, die Arbeit ist deshalb aber nicht etwa schlechter.

Der damit verbundene Aufwand für den Umrüstwilligen ist allerdings nicht ganz unerheblich. Bei mir waren zunächst 500 km für die Hinfahrt fällig, dazu dann noch der Aufenthalt in Polen für eine Nacht. Am nächsten Tag ging es mit dem umgerüsteten Fahrzeug nach Berlin zum TÜV. Stets mit dabei ein irgendwie komisches Gefühl in der Magengegend. Aber irgendwie war es auch toll und die neuen Erfahrungen wären da auch noch zu nennen. Außerdem hat ja auch alles wunderbar geklappt!

Die ganze Aktion nun noch etwas ausführlicher. Mir lag ein Angebot der firma Dec vor: Eine Landi-Renzo Anlage (Venturi-Technologie) inklusive Radmuldentank für ca. 570 Euro.

Los ging es morgens um 6.00 Uhr von Salzgitter in Richtung Debno. Über die A2 nach Frankfurt (Oder). Von dort aus Richtung Kostrzyn (Küstrin) und weiter Richtung Debno (Neudamm).

In Debno angekommen am Marktplatz immer nach dem grossen Kirchenturm richten, links um den Kirchenturm herum. Anschließend nach ca. 800 Metern steht auf der rechten Seite eine Gastankstelle samt Werkstatt des von mir ausgewählten Umrüster Artur Dec (gesprochen »deZZ«). Ach ja: Ankunft um etwa 11.30 Uhr.

Wie ich ja schon weiter oben schrieb, hatte ich ein unheimliches Kribbeln in der Magengegend und mir war gelegentlich nicht so ganz wohl zumute.

Dieser Zustand sollte sich auch noch ein bischen verstärken – aber nur kurz, ganz kurz.

In Debno angekommen konnte ich meinen T4 direkt in die Werkstatt fahren. Nunja, unter einer »Werkstatt« hat man in Deutschland eine andere Vorstellung. Kaum war die Motorhaube geöffnet, wurde auch schon mit dem Umrüsten angefangen.

Ich stieg aus dem Wagen und machte mir ein Bild von der Werkstatt. Zunächst ging mir durch den Kopf »Um Himmelswillen, was ist das hier für eine Unordnung in dieser Werkstatt?«.

Dort lag alles, aber auch wirklich alles, was man so zum Autoschrauben braucht in den Ecken. Für meine Augen bot sich ein mittleres Chaos.

»Soetwas in Deutschland? Unvorstellbar!«, dachte ich so bei mir. Aber nun war ich samt T4 hier und jetzt wurde ja auch schon geschraubt. Der erste Eindruck vom Chaos in der Werkstatt wurde schnell durch ein anderes Bild abgelöst. Die Mechaniker wussten was sie taten und waren flott bei der Arbeit. Ich schaute mir das muntere Treiben an meinem T4 an, machte nebenbei ein paar Bilder und besprach mit Artur Dec die Sache mit dem Tank. Eigentlich wollte ich einen Muldentank anstelle des Reserverads haben. Der hatte aber nicht den von mir gewünschten Nettoinhalt und war zu klein.

Deswegen schwenkte ich kurzfristig auf einen zylindrischen Tank der Firma Stako um. Der Bruttoinhalt beträgt 110 Liter, netto stehen also etwa 88 Liter zur Verfügung. Der Tank wurde hinter der Schlafsitzbank platziert.

Ich habe die Mechaniker nun ihre Arbeit machen lassen und mir derweil Debno etwas genauer angeschaut. Es ist 'ne schöne kleine Stadt mit einigen Geschäften und Kneipen. Flugs habe ich ein bischen Geld getauscht und etwas essen gegangen, dann noch ein wenig durch die Stadt gebummelt und schon waren 4 Stunden vorbei. Also wieder zurück zur Firma Dec.

Mittlerweilen waren alle groben Arbeiten am Fahrzeug erledigt. Als ich in die Werkstatt kam waren sie gerade dabei den Unterboden wieder mit Unterbodensschutz zu versehen.

Ich konnte unter den Wagen sehen und begutachtete die vorgenommenen Arbeiten. Wirklich klasse, die Leitungen waren alle tipptopp verlegt, der Tank war im Kofferraum montiert und der Tankstutzen war auch schon aussen rechts in der Stoßstange platziert.

Kurz darauf wurde der Wagen auch schon von der Hebebühne gelassen und ich fuhr ihn selbst raus an die firmeneigene Gastanke. Dort bekam er seine ersten Liter Flüssiggas. Anschließend kam der T4 zurück in die Werkstatt und nun ging es mit einem Laptop ans Einstellen der Gasanlage.

Als das Kühlwasser eine Temperatur von 25°C erreicht hatte, schaltete das Steuergerät der Gasanlage nach dem erstmaligen Überschreiten von 2000 Umdrehungen automatisch auf den Gasbetrieb um. Noch lief der Motor etwas unrund, mittels Laptop wurde die Gasanlage nun kalibriert. Fachkundig wurde noch etwa 30 Minuten lang mittels diverser Einstellungen die Anlage optimiert, anschließend ging es mit Artur im Auto auf eine ausgiebige Probefahrt. Während der Fahrt auftretende kleine Unstimmigkeiten im Motorlauf wurden umgehend abgestellt und bei der zweiten Probefahrt lief der Wagen wirklich klasse. Sowohl auf Gas als auch mit Benzin. Das Umschalten zwischen Benzin und Gas funktionierte auch ohne Probleme.

Ich war also rundum glücklich. Obwohl... Wie würde es auf der Rückfahrt sein?

Artur gab mir noch eine Einweisung und Informierte mich, was alles gemacht worden ist. Nach einer Erklärung der einzelnen Funktionen der manuellen Umschaltung inklusive Tankanzeige ging es ans Bezahlen.

Bezahlt wurde mit Euro und zwar die Anlage wie oben beschrieben, allerdings anstatt des ursprünglich geplanten Muldentanks eben der zylindrische Einbautank mit Bruttovolumen von 110 Liter. Die erste Tankfüllung war auch mit dabei – alles komplett für 670 Euro.
Der Anschluß mit aufgeschraubten Dish-Adapter. Beim Tanken.


Ich find's voll okay! Dann wurden noch die Papiere ausgehändigt: Installationsbescheinigung, Garantiekarte mit dem hinweis auf den bevorstehenden TÜV in Deutschland. Angst? Angst vor dem Termin beim TÜV? Absolut nicht.

TÜV-Abnahme in Deutschland

Bevor ich zur Umrüstung nach Polen gefahren bin, habe ich mich im Vorfeld mit der Firma Jaeger in Berlin (Dahlwitz Hoppegarten gesprochen) in Verbindung gesetzt. Es wurde besprochen was für eine Anlage verbaut wird und anschließend setzte sich die Firma Jäger mit Artur Dec in Verbindung. Alles natürlich vor dem Einbau. Und siehe da: Schon war auch die TÜV-Abnahme kein Problem mehr. Es mag sein das manchem die Kosten für die Abnahme in Kooperation mit der Firma Jaeger etwas hoch vorkommen. Mir waren die Kosten bekannt und es mag ja sein, dass es beispielsweise bei der Dekra in Bautzen günstiger geht. Allerdings war mir bei den 247 Euro für die Abnahme auch klar, dass alles klappen wird und ich bin eben diesen Weg gegangen.

Der Tank und die modifizierte Heckablage

Wie schon erwähnt ist der Tank von der Firma Stako und hat 110 Liter Bruttovolumen. Bei einem vorgeschriebenen Füllstopp bei 80% bleiben etwa 88 Liter nutzbares Volumen übrig.

Beim bisher errechneten Verbrauch von 12,2–14,6 Liter resultiert eine Reichweite von etwa 700 km pro Tankinhalt.

Was auf dem Bild nicht so einfach zu erkennen ist: Der Tank passt aufgrund seines Durchmessers nicht unter die originale Multivanablage im Kofferraum. Ich habe die Ablage um etwa 12 cm erhöht. Ist aber nicht weiter schlimm. Man liegt nun zwar etwas erhöht, mir macht das aber nichts. Denn zum Campen haben wir immer unseren Faltcaravan dabei. Verkleidet habe ich die stahlrohre mit Isoliermaterial aus dem Heizungsbau, einfach aufgeschnitten und darübergestülpt. Sieht erstens gut aus und nun klappert auch kein Gegenstand im Kofferraum mehr gegen die Halterung.

Bisheriges Fazit

Ich bin bis jetzt etwa 1500 Kilometer mit LPG gefahren und konnte bis jetzt nichts Nachteiliges feststellen. Kein Ruckeln, kein Zuckeln, die Anlage funktioniert einwandfrei.

Der Verbrauch liegt auf der autobahn bei Tempo 120 um die 14,6 Liter. Um im Alltagsgebrauch eine verbindliche Verbrauchsangabe machen zu können, werde ich noch mehr Erfahrungen sammeln müssen. Diese werden hier dann natürlich ergänzt. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass sich die Mühe und der Aufwand auf jeden Fall gelohnt hat – obwohl man nie den Tag vor dem Abend loben sollte.

Übrigens: Dieser Bericht sollte keineswegs die Leistungen/Preise der deutschen Umrüster in einem schlechten Licht erscheinen lassen, aber bei dem Preis und diesem Resultat konnte ich einfach nicht nein sagen und bin natürlich vollauf von meinem Umrüster begeistert.

Kleines Update, Juli 2005

Inzwischen sind fast 10.000 Kilometer auf LPG zurückgelegt worden und der T4 schnurrt wie eine Biene. In etwa zwei Wochen steht ein Familien-Sommerurlaub an. Die Reise geht nach Polen und auf dem Rückweg wird nochmal bei der Firma Dec vorbeigeschaut damit der Gasfilter gewechselt werden kann.

Bisher bin ich ansonsten begeistert – vorallem bei den Kosten. Kein Wunder bei den aktuellen Spritpreisen: Der Liter Super kostet gerade 1,29 €!

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 30. August 2008 bearbeitet.
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