DeeplinkTipps & Tricks: LEDs in Deckenleuchten – Superflux-Cluster
Der erste Versuch mit LEDs in den Deckenleuchten war leider nicht ganz glücklich verlaufen. Die LEDs fielen nach und nach aus. Danach ging es für knapp zwei Jahre mit »Kaltlicht« in den entsprechend modifizierten Deckenleuchten weiter. Auch hier führte dann allerdings ein Defekt dazu, dass ich mal wieder etwas basteln musste.Diesmal habe ich mich für sogenannte »Superflux-LEDs« entschieden. Diese habe ich in einem fertigen Cluster aus je drei LEDs, wasserdicht vergossen in runden Kunststoffträgern, entschieden.
Die vier Elemente kamen am Stück per Post zu mir. Kosten pro Stück: Etwa 4 Euro. Sie seien laut Anbieter für den Bereich von 12–14 Volt ausgelegt. Daher habe ich sie für den ersten Test einfach an das Netzteil eines PCs angeschlossen.
An dieser Stelle gleich der Tipp für alle Bastler: Wer seine Innenleuchten noch nicht »ausgeräumt« hat (ich hatte die originale Sofitten-Halterung für die Kaltlichtröhren entfernt gehabt): Kauft euch einfach diese LED-Cluster in Sofitten-Form. Einfach einbauen und fertig. Spart Zeit, Geld und man hat noch immer eine originale Innenleuchte. Falls wider Erwarten die »LED-Sofitte« doch einmal defekt sein sollte, kann man dies einfach und schnell austauschen.
Zurück zu meinen bereits von der originalen Halterung befreiten Innenleuchte. Die beiden LED-Cluster pro Lampe habe ich an den dafür vorgesehenen Halterungen mit kleinen Schrauben befestigt. Dafür habe ich in die Metallklappe vier Löcher gebohrt, diese anschließend natürlich wieder mit Lack versiegelt.
Da die LEDs bereits verdrahtet und vergossen sind, müssen lediglich die Anschlussleitungen mit einer Stromquelle vebunden werden. Auf dem Bild ist das »Endstück« der LED-Cluster-Kette zu sehen. Wenn man die Kette unterbricht sind die Enden der nun offenen Kette natürlich zu isolieren.
Bei der anderen Leuchte habe ich die beiden offenen Enden mit Schrumpfschlauch isoliert. Die Leitungen dürfen nicht miteinander verbunden werden, ansonsten hat man parallel zu den LEDs einen Stromkreis geschlossen: Dies ist ein Kurzschluss und die Sicherung brennt durch.
Die LED-Cluster haben fast exakt das Maß um in den Metalldeckel zu passen. Sie sind ein kleines Bischen kleiner – besser als ein kleines Bischen zu groß.
Auf dem Bild rechts oben sind beide Innenleuchten umgebaut und warten darauf in den Bus wieder eingesetzt zu werden. Die Zuleitungen mit den PC-Anschlüssen sind bereits von dem »Kaltlicht-Umbau« vorhanden gewesen.
Der zusätzliche vierte Anschluss in der Mitte des Schalters ist für meine Variante des »Taxischalters«: Ich kann von vorne Masse auf den mittleren Anschluss legen, Damit kann ich die Innenleuchten hinten von vorne aus unabhängig von der Schalterstellung an den Leuchten einschalten.
Die Leuchtkraft der LED-Cluster ist höher als jene der Kaltlichtröhren. Die Ausleuchtung vom Innenraum ist Aufgrund der Bauform der Superflux-LEDs mit ihrer großen Linse sowie des Streu-Einsatzes in den Innenleuchten meiner Meinung nach als gut bis sehr gut zu bezeichnen.
Das grüne Licht ist natürlich Geschmacksache, ich mag es aber eben grün im Bus.
