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DISH Tankanschluss, Juli 2007

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Marinas T3 Caravelle C (LPG)

Marinas T3 Caravelle C
Marinas T3 Caravelle C
T3 Caravelle C

Baujahr: 04/90
Motor: 2,1 l WBX (MV)
LPG-Umrüstung durch:
Firma Auto-Service Gelting, Gelting 06/08
Kosten: 2700 Euro
Anlage: icom JTG
Tank: 60 l (ca. 48 l effektiv)
Reichweite: ca. 350 km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km: LPG ca. 14 l

Das kleine Bedienelement der Gasanlage hat seinen Platz auf einer Abdeckung gefunden.
Das kleine Bedienelement der Gasanlage hat seinen Platz auf einer Abdeckung gefunden.
Der Gastank ist an Stelle des Reserverads montiert worden.
Der Gastank ist an Stelle des Reserverads montiert worden.

Die Gasleitungen sind trotz der Enge im Motorraum weit genug von »gefährlichen Stellen« wie etwa den Riemen entfernt verlegt.
Die Gasleitungen sind trotz der Enge im Motorraum weit genug von »gefährlichen Stellen« wie etwa den Riemen entfernt verlegt.
 Blick in den Motorraum: Rechts und links sind die Hochdruckleitungen zur den Injektoren zu sehen.
Blick in den Motorraum: Rechts und links sind die Hochdruckleitungen zur den Injektoren zu sehen.

 »Goldfarben« mit grünem Stecker: Zwei der vier Injektoren auf der rechten Seite des Motors.
»Goldfarben« mit grünem Stecker: Zwei der vier Injektoren auf der rechten Seite des Motors.
Die beiden anderen Injektoren auf der linken Seite des Boxermotors.
Die beiden anderen Injektoren auf der linken Seite des Boxermotors.

Detailaufnahme: Die Stecker über welche die Injektoren das Signal zum Öffnen erhalten.
Detailaufnahme: Die Stecker über welche die Injektoren das Signal zum Öffnen erhalten.
Detailaufnahme: Die gleichen Injektoren aus einem anderen Blickwinkel.
Detailaufnahme: Die gleichen Injektoren aus einem anderen Blickwinkel.


Ohne Adapter: Der Dish-Anschluss mit M10-Innengewinde für den Adapter.
Ohne Adapter: Der Dish-Anschluss mit M10-Innengewinde für den Adapter.
Der Tankanschluss wurde auf der Fahrerseite ins Blech gesetzt. Er ist sozusagen dort montiert worden wo sich auf der Beifahrerseite der Tankstutzen für den Benzintank befindet.

Schöner wäre es natürlich gewesen wenn der Tankanschluss versteckt montiert worden wäre, beispielsweise unter dem Kennzeichen am Heck.

So ist er nun in der Nähe vom Tank, welcher sich (wie ja bereits weiter oben zu sehen war) vorne unter dem Bus befindet.

Nur zur Sicherheit: Die Unterdruckdose gehört nicht zur Gasanlage. Sie wurde nur vor kurzem getauscht und sieht daher so neu aus.
Nur zur Sicherheit: Die Unterdruckdose gehört nicht zur Gasanlage. Sie wurde nur vor kurzem getauscht und sieht daher so neu aus.
Der Gastank ist an Stelle des Reserverads montiert worden.
Der noch mit seiner Abdeckung versehene Tankanschluss.


Das kleine Bedienelement der Gasanlage hat seinen Platz auf einer Abdeckung gefunden.
Tankanschluss mit eingeschraubtem ACME-Adapter.
Ohne Adapter: Der Dish-Anschluss mit M10-Innengewinde für den Adapter.
Ohne Adapter: Der Dish-Anschluss mit M10-Innengewinde für den Adapter.

Deeplink Weitere Informationen

Zum Zeitpunkt der Umrüstung hatte ich meinen Bulli bereits für vier Jahre gefahren. Täglich bin ich beruflich sehr viel unterwegs, und habe zudem noch vier Kinder die ebenfalls ständig kutschiert werden müssen. Deshalb entschied ich mich damals für diesen Bus mit sieben Sitzen, denn der Funfaktor Bullitreffen spielte dazu ebenfalls eine Rolle.

Für eine Jahr spekulierte ich mit einer Umrüstung auf Gas, genauer gesagt auf Flüssiggas, also Autogas. Der Einbau bzw. die Anlage hat natürlich ihren Preis und diesen musste ich mir erst einmal ansparen. So konnte ich die dafür notwendige Zeit aber auch sinnvoll nutzen um mich in diversen Foren zu informieren, und bei den Umrüstern in meinem Umfeld einfach persönlich beraten zu lassen.

So kam ich schließlich zum Auto-Service in Gelting, und die hatten sich schon geraume Zeit auf die icom JTG (eine Anlage der modernsten Generation mit Flüssig-Einspritzung) spezialisiert.

Die ist eine Anlage mit direkter Flüssiggas Einspritzung. Sie greift nicht in die bestehende Motorsteuerung ein, sondern übernimmt die vorhandenen Signale und Werte und wird mit diesen gesteuert.

Das System der Anlage besteht aus wenigen Komponenten im Motorraum. Für die Installation muss der Kühlwasserkreislauf im Gegensatz zu älteren Anlagen nicht verändert werden. Es befindet sich eine Zu- und eine Rückleitung für das unter Druck stehende Propan-Butan-Gemisch im Motorraum.

Wie auch schon bei den Gasanlagen der älteren Generationen ist es möglich die Anlage in andere, moderne Motoren unterschiedlichster Größe zu verbauen.

Die Anlage hat beispielsweise keinen Verdampfer, und keine Filter in der Gasleitung im Motorraum, welche irgendwann gereinigt, gewechselt oder zumindest geprüft werden müssen. Jedoch befindet sich zusammen mit der Pumpe im Tank eine Filtereinheit.

Natürlich war der Preis zunächst ein Schock. Aber, ich wurde von meinem Umrüster sehr gut beraten, ich habe mich und meinen Bulli dort sehr gut aufgehoben (und mich vor allem in der Beratung ernst genommen) gefühlt, und bisher habe ich diese Entscheidung nicht bereut. Zwar sind bis jetzt im August 2008 nur etwa 3000 km auf Gas hinzugekommen, aber es war genau so wie mein Umrüster mir versprochen hatte: »Abholen, rein setzen und fahren«.

Mancher fragt sich vielleicht wieso keine Vollsequenzielle oder gar eine Venturi verbaut wurde. Nun, der Bus wurde zuvor für einiges an Geld auf Euro 3 »aufgerüstet« damit er unter anderem auch mit der grünen Plakette in Umweltzonen einfachen kann und die Steuer ist natürlich auch noch günstiger geworden. So umgebaut macht eine moderne Anlage durchaus Sinn und der Preisunterschied von einer Vollsequenziellen zu den gezahlten 2700 Euro für die JTG ist nicht wirklich viel. Die Änderungen für Euro 3 sind übrigens bei originalen 34.000 km gemacht worden. Nur für denn Fall das jemand sich gewundert hat das man bei einem so alten Fahrzeug noch Geld für eine Verbesserung der Abgaswerte investiert.

Wenn der Gastank leer ist erhalte ich einen kurzen Warnton, und der Übergang zu Benzin verläuft unmerklich. Auch nach dem starten, wenn nach ein paar sec. von Benzin auf Gas umgestellt wird, bekomm ich nichts davon mit. Außer - das blinkende Licht im Bedienteil leuchtet ab da beständig, und so soll es ja auch sein.

Ich habe für mich und meinem Bulli die passende Anlage gefunden. War gar nicht so einfach, denn die Auswahl ist derzeit ja enorm.

Obwohl - niemand ist perfekt... Ein klitzekleines Bisschen unglücklich bin ich darüber, dass der Tankeinfüllstutzen an der Fahrerseite ins Blech gesetzt wurde. Ich hätte den gerne hinter der Nummernschildklappe gehabt wie einige andere an ihrem T3 auch haben. Aber das war leider nicht machbar, der Weg ist zu weit vom Tank in der Reserveradmulde nach hinten. Nun denn, sie haben alles hübsch verarbeitet, und ich werde das mal gut im Auge behalten wegen Rostanfälligkeit.

Deeplink März 2009: Ein erster Rückblik samt Inspektion der Gasanlage

Endlich kann ich mal etwas Neueres über meinen Bulli mit der ICOM JTG Anlage berichten. Ich habe nun 12 000 km mit der Anlage zurückgelegt. Das Einzige was ich nach ein paar Wochen auf Garantie tauschen lassen musste, übrigens ohne Probleme meiner Werkstatt des Vertrauens, war das Bedienteil im Cockpit. Es zeigte mir plötzlich nicht mehr an wieviel Gas noch im Tank war. Es stellte sich nach dem Tausch heraus, dass es wirklich am Bedienelement lag und nicht an einem anderen Teil der Gasanlage.

Nun war ich am 27.03.2009 zur Inspektion meiner Gasanlage beim Autoservice Gelting. Aus Zeitgründen erst nach 12.000 km, anstatt wie im Serviceheft und Garantiebüchlein nach angeratenen 10.000 km. Aber das war noch in deren Toleranzgrenze.

Bei meinem Anruf nach einem Termin wurde erwähnt das es erforderlich sei mit einem leeren Gastank zu kommen. Gut das mir das gesagt wurde, so konnte ich mich danach richten.

12.000 gefahrene Kilometer mit Gas, und nie ein Ruckeln, Stolpern, Zuckeln oder Stottern. Es scheint wirklich an der Wahl des Umrüsters zu liegen ob man viele oder wenig bis gar keine Probleme hat. Weder beim Starten im kalten Zustand, noch an einer Ampel/Kreuzung beim Umspringen von Gas auf Benzin, oder nach dem Tanken. Alles absolut problemlos.

Dazu muss ich aber auch anmerken, dass mein Gaseinbauer mich gut darüber informiert hatte wie unterschiedlich die Mischverhältnisse der Tankstellen sind, und man sich auf Fremdtankstellen vorher informieren sollte wie deren Gasgemisch so ist. Genau das mache ich auch. Durch diese gegebenen Unterschiede der Tankstellen weichen auch oftmals die gefahrenen km einer Tankfüllung ab.

Auf einer meiner Fahrten, welche mich beispielsweise ins Sauerland geführt haben, war ich dann dohc ein kleines bischen empört als ich Tanken wollte: Rustikales Hinterhoffeeling, weil irgendwo deren Gasbehälter zum Tanken irgendwie »hingeschustert« wurde. Leider war der Platz vor der Zapfsäule so schief, dass ein Volltanken für mich bzw. meinen Bulli nicht möglich war. Bei einer solchen Schräge konnte oder wollte sich der Tank nicht richtig füllen lassen. Nun ja, eben so viel tanken wie hineingeht und dann weiter zu einer anderen Tankstelle an welcher es besser klappen sollte.

Mittlerweile gibt es zwar ein sehr gut ausgebautes Tankstellennetz in Deutschland, aber leider meistens nur eine einzelne Säule für LPG. Einmal stand ich als fünftes Auto auf der A7 bei Hannover und musste daher eine halbe Stunde warten bis ich endlich tanken konnte. Das nervt dann doch ziemlich. Zudem kommt, dass die Gassäulen häufig recht langsam sind bzw. die Kunden auch noch den letzten Tropfen komprimiertes Propan/Butan in den Tank pressen wollen. Und manchmal empfinde ich die Tankstellen bzw. die Pumpe auch als erschreckend laut.

Zurück zum Thema, zurück zur Inspektion. Ich bin also zu meiner Werkstatt um die Inspektion durchführen zu lassen. Viel gibt es da nicht zu schreiben. Den Kofferraum leer machen, damit man an den Motor konnte. Dann wurden im Leerlauf und bei leerem Tank die Werte gemessen. Alles super, und absolut im grünem »OK«-Bereich. Danach durfte ich tanken fahren, und der Test wurde wiederholt. Die Werte wurden gemessen und wieder war wie erwartet bzw. gehofft alles in Ordnung. In den Benzin- und Gastank bekam ich noch einen Zusatz. Ein »Kühlflüssigkeitszeugs« von Tunap (»Systemschutz«), welches meine Dichtungen und Ventile schützen bzw. kühlen soll, da das Gasgemisch »heißer als Benzin« verbrennt.

Für den Tankadapter habe ich einen neuen Dichtungsring erhalten. Der alte war durch die Tankvorgänge dauerhaft geschrumpft und saß nicht mehr fest dort, wo er sitzen sollte. Das kann anscheinend manchmal vorkommen, ist aber nicht bei jedem Adapter der Fall.

Die gesamte Inspektion hat mit etwas »Schnacken« und Käffchen vielleicht 45 Minuten gedauert. Gekostet hat sie 53,55 € inkl. Mehrwertsteuer.

Viele, viele haben mir bisher einen Vogel gezeigt und mich als Spinnerin abgetan. Der Grund dafür war, dass ich eine in deren Augen völlig überteuerte Anlage habe verbauen lassen. Ich bin aber froh sie zu haben. Das Fahren macht Spass, ich merke keinen Unterschied ob ich mit oder ohne Gas fahre, also auch keinen spürbaren Leistungsverlust. Und ich behaupte das durchaus bemerken zu können, schließlich fahre nun schon ein paar Jährchen Bulli bzw. Autos im Allgemeinen.

Für mich war diese Anlage die richtige Entscheidung. Diese Meinung sollte man mir bitte lassen, denn ich lasse auch jeden Anderen mit seiner Entscheidung glücklich sein.

Und nun freue ich mich auf weitere 10.000 km, denn dann muss ich wieder hin. Und die Inspektion ist meiner Meinung nach doch ein »Schnapperl«.

Also, allzeit gute Fahrt !

Deeplink Juli 2010: Zwei Jahre mit LPG sind vorrüber

Inzwischen sind schon zwei Jahre vergangen seit dem ich meinen T3 auf LPG habe umrüsten lassen. Im April musste mein Bulli zum TÜV mitsamt der AU (Abgasuntersuchung). Weil auch die Gasanlage nun auch mit zur Überprüfung der AU gehört, habe ich das natürlich dort machen lassen wo der Einbau vor fast zwei Jahren stattgefunden hatte.

Ärgerlich fand ich das man nicht wie »früher« eben mal zur TÜV-Abnahme zwischendurch fahren konnte. Ein Termin musste gemacht werden, der Bulli wurde daher einen Tag zuvor in der Werkstatt abgegeben und ich musste mir eine Rückfahrtgelegenheit von der Werkstatt nach Hause organisieren – und natürlich auch wieder eine Möglichkeit für die Hinfahrt zur Werkstatt um meinen Bulli am nächsten Tag wieder abholen zu können.

»Das ist eben so« wurde mir erklärt.

Aber das Positive: Sowohl TÜV wie auch HU samt Überprüfung der Gasanlage wurde erfolgreich und ohne Mängel bestanden.

Viele liebe Grüße aus dem hohen Norden!

Marina

DeeplinkKontakt

Spezielle Anfragen zum Fahrzeug, zur Reichweite und/oder zur Umrüstung kann ich leider nicht beantworten. Der Besitzer des Fahrzeugs hat keine Veröffentlichung seiner E-Mailadresse gewünscht.

Ich kann bzw. werde daher auch keinen Kontakt herstellen. Eventuell kann über die bekannten Bus- und Gasforen ein Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer aufgenommen werden.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 26. Juli 2010 bearbeitet.
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