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DISH Tankanschluss, Juli 2007

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Wolfs T3 Transporter (LPG)

Wolfs T3 Transporter
Wolfs T3 Transporter
T3 Transporter mit Hochdach

Baujahr: 05/88
Motor: 2,1l WBX (MV)
LPG-Umrüstung durch:
Hartmut Staubermann, Telgte 04/07
Telefon: (0 25 04) 93 36 53
Kosten: Umrüstung 1850 Euro
Anlage: Autronic AL-720 (Venturi)
Tank: 100 l (ca. 80 l effektiv)
Reichweite: ca. 640 km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km: LPG ca. 12,5 l

Tankanschluss für LPG
Tankanschluss für LPG
100 l Gastank unter der Sitzbank
100 l Gastank unter der Sitzbank


Der Tankstutzen wurde in die linke Seitenwand des Busses gesetzt. Wie man auf dem zweiten Bild rechts sehen kann ist er sehr nahe am Tank verbaut worden.

Der 100 Liter brutto fassende Tank passt wunderbar vor die Spritzwand. Wie gerade schon geschrieben ist es nur ein sehr kurzer Weg zum Tankstutzen zum Tank. Das Gasrohr links mit Sperrventil hat nichts mit der LPG-Anlage für den Motor zu tun sondern kommt vom unter dem Einstieg verbauten Camping-Gastank.

Siebdruckplatte über dem Tank
Siebdruckplatte über dem Tank
Sitzbank mit Polster
Sitzbank mit Polster


Über den Tank kommt nun eine nach hinten durchgehende Siebdruckplatte, vorne auf einen Stahlrahmen geschraubt. Die hintere Kofferraumerhöhung – eine Idee des Erstbesitzers – ersetzt den unter der Rückbank verlorenen Stauraum!

Zusammen mit einem Polster entsteht so über dem Tank eine bequeme Sitzmöglichkeit.

Das Steuergerät der Gasanlage
Das Steuergerät der Gasanlage
Der Verdampfer der Gasanlage
Der Verdampfer der Gasanlage


Im Motorraum vorne links die Elektronik der Gasanlage einfach auf den Verteilerkasten geschraubt. Das hätte man sicherlich auch etwas schöner lösen können?

Der Verdampfer ist hinten rechts angebracht. Das ist günstig, durch den kurzen Weg zur Venturidüse zwischen Luftfilter und Luftmassenmesser. Eine Backfire-Klappe ist auf dem Bild nicht zu sehen, da leider keine verbaut wurde.

Ansaugtrakt mit Venturi-Düse
Ansaugtrakt mit Venturi-Düse
Bedienelement und Umschalter der Gasanlage
Bedienelement und Umschalter der Gasanlage


Die Düse trägt auf und bringt den Luftmassenmesser weiter nach links. Problem: Die Ansaughutze ist gestaucht und rutscht trotz Rohrschelle gerne vom Luftmassenmesser ab. Vorteil: Bei Backfire kann hier der Druck raus

Das Bedienelement sitzt links unten über den Sicherungen und ist somit aus dem Blickfeld. Ideal da die hellen LEDs der Tankanzeige weiter oben vor allem nachts recht nervig wären.

Deeplink Weitere Informationen

So wie er auf dem ersten Bild zu sehen ist habe ich ihn gekauft: 152.000km, Motor trocken und dicht, kaum Rost – da lohnt sich der Umbau doch sicherlich.

Zur Umrüstung habe ich ein paar zusätzliche Punkte ausführlicher beschrieben, daher ist der folgende Text in mehrere Abschnitte unterteilt.

DeeplinkDer Umrüster

Mein Umrüster hat seine Werkstatt auf einem entlegenen Hof in Telgte bei Münster. Leider hat die meisten Arbeiten sein Angestellter gemacht und der hat wohl weniger Erfahrung damit.

1. Eine Backfire-Klappe war geplant und das Teil lag auch in der Werkstatt, aber der Man hat sie einfach vergessen einzubauen. Ich sollte das Teil dann geschickt bekommen, aber das hat bisher nicht geklappt.

2. Die Kalibrierung und Einstellung der Anlage mittels Laptop hat nicht funktioniert. Der Umrüster hat mir zwar mittlerweile das Diagnosekabel geschickt, aber mir fehlen die notwendigen Treiber (und ich weiß auch nicht, ob ich das selber so gut einstellen kann). Durch die nicht angepasste Konfiguration stirbt der Motor beim automatischen Umschalten auf Gas häufig ab und verabschiedet sich dann nicht selten mit einem ordentlichen Knall (Backfire). Ich habe es zwar mittlerweile heraus, wie ich Backfire vermeiden kann, aber ein akzeptabler Zustand ist das für mich eigentlich nicht.

3. Durch das Einfügen der Gasdüse wird die Ansaughutze gestaucht (siehe Bild) und rutscht jetzt oben immer wieder halb vom Flansch des Lutmassenmessers herunter. Ob der Motor hier Nebenluft zieht, weiß ich nicht, er läuft eigentlich gut. Immerhin hat diese „undichte Stelle“ schlimmeren Schaden bei Backfire verhindert.

4. Es ist einfach nicht so schön gemacht. Für meinen Geschmack zuviel unaufgeräumtes Gekabel und Sicherungen mit Kabelbindern auf Schläuche verzurrt, rotes Isolierband auf schwarzen Kabelrohren, die Steuerelektronik auf den Verteilerkasten geschraubt – all das finde ich etwas lieblos.

DeeplinkFahren auf Gas

Dafür, dass das mit der Umrüstung nicht so ideal gelaufen ist, läuft der Motor umso besser. Wenn man mal das Umschalten und Ruckeln mit erhöhtem Gasgeben überbrückt hat, läuft der Motor optimal. Die Motorleistung im Gasbetrieb ist etwas geringer, das merkt man aber eigentlich nur am Berg. Allerdings hat der MV-Motor mit seinen 95 PS ja durchaus Kraftreserven und somit ist die Kiste für T3-Verhältnisse immer noch spritzig!

Der Mehr-Verbrauch ist überraschend niedrig. Ich war ja auf einiges gefasst, da immer die Rede von 20-30% war. Jetzt habe ich 7000km auf Gas hinter mir und der Verbrauch pendelt sich auf 12,5 Liter ein. Zuvor habe ich 12 Liter Benzin gebraucht. Dazu muss ich sagen, dass ich ein gemütlicher Fahrer bin.

Interessant ist, dass sich der Gasverbrauch bei Langstrecke und Kurzstrecke kaum unterscheidet, wogegen der Benzinverbrauch auf Langstrecke schon mal bis zu 2 Liter herunter ging.

DeeplinkUpdate September 2008

Wie es schon oben zu lesen war, war bei der Umrüstung von meinem Bus eigentlich eine Backfireklappe vorgesehen gewesen. Aus unerfindlichen Gründen hat diese Backfireklappe nicht ihren Weg in den Motorraum gefunden und wird nun demnächst nachträglich eingebaut. Richtig, noch immer ist sie nicht verbaut.

Wie wichtig so eine Backfireklappe ist musste ich nun schon mehrfach feststellen. Da die Anlage mutmaßlich nicht 100%ig eingestellt werden konnte stirbt der Motor bei der automatischen Umschaltung auf Gas häufig ab. Vermutlich weil für einen kurzen Zeitraum zu wenig Gas im Ansaugtrakt vorhanden ist. Problematisch wird dieses Verhalten dann, wenn sich das nachströmende Gas im Ansaugtrakt entzündet, also ein sogenannter Backfire stattfindet.

Inzwischen habe ich es zwar ziemlich gut heraus den Backfire zu vermeiden, aber das ist natürlich keine Lösung. Bei anderen Fahrzeugen gab es solche Probleme von Anfang an nicht. Da muss also noch etwas geschehen.

Beim Einsetzen der Venturi-Düse wurde die Ansaughutze gestaucht (siehe oben). Diese rutscht jetzt immer wieder einmal halb vom Flansch des Luftmassenmessers herunter. Ob der Motor hier Nebenluft zieht weiß ich nicht. Er läuft eigentlich gut und auch die Verbrauchswerte passen. Indirekt hat diese Stelle sogar noch etwas gutes bewirkt: Die Druckwelle vom Backfire strömt anscheinend über diesen Spalt aus und zerlegt mir nicht den Luftfilterkasten.

Der Verbrauch von LPG ist weiterhin überraschend niedrig. Inzwischen habe ich 25.000 km auf Gas hinter mir und der Verbrauch blieb bei den bereits weiter oben genannten 12,5 Liter pro 100 km. Nur zur Erinnerung: Vor der Umrüstung hatte ich einen Verbrauch von etwa 12 Liter Normalbenzin. Mein Fahrstil ist natürlich auch weiterhin als »gemütlicher Fahrer« zu bezeichnen gewesen.

Der größte Teil der Laufleistung kam ohnehin im täglichen Berufsverkehr von ca. 15 bis 20 km Länge zusammen.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 17. September 2008 bearbeitet.
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