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Die friesengrüne Gaskutsche beim Tanken: Kirchheim u. Teck West, 2008

Deeplink LPG (Autogas) und T4: LPG – was ist das?

Als ich Ende 2002 mit dieser Seite eine der ersten Seiten für www.gaskutsche.de geschrieben hatte, war das deutschsprachige Internet nicht wirklich mit Informationen zu LPG und CNG übersät. Selbst bei Wikipedia war der vorhandene Eintrag sehr, sehr »übersichtlich«. Teilweise waren auf den Seiten überholte bzw. falsche Informationen zu finden welche eher zur Verwirrung als zur guten Information beitrugen.

Aus diesem Umstand heraus habe ich begonnen eine Seite für Fahrzeuge mit Gas, im speziellen für alle VW-Busse aufzubauen und habe die von mir gesammelten Informationen »gebündelt angeboten«. Das Resultat ist nun hier unter gaskutsche.de zu finden.

Deeplink Was ist LPG, Flüssiggas, Autogas?

Im deutschsprachigen Raum gibt es drei Bezeichnungen für ein Gas. Alle drei Begriffe treffen auf das von mir favorisierte Gas zu. Nicht verwechseln darf man LPG (bedeutet übrigens »Liquefied Petroleum Gas«) mit Erdgas bzw. CNG. CNG (»Compressed Natural Gas«) ist Erdgas, also wieder zwei Begriffe für das Gleiche. Unterschiede zwischen LPG und CNG sowie meine persönliche Entscheidung gegen CNG sind hier nachzulesen.

Zurück zur eigentlichen Frage und somit zu LPG. Die bei normalem Atmosphärendruck gasförmige Mischung aus Propan und Butan verflüssigt sich bei geringfügig höherem Druck. Daher der Name »Flüssiggas« bzw. wörtlich übersetzt »verflüssigtes Petroleum Gas«.

Im Zusätzlich im Auto montiertem Gastank wird das LPG bei etwa zehn Bar und somit im flüssigen Zustand »gelagert«.

Deeplink Wie sicher ist das? Sind das dann lauter »rollende Bomben«?

Gegenfrage: Wie sicher ist denn der Benzintank? Der Betrieb der Gasfahrzeuge wird als genauso gefährlich bzw. ungefährlich wie der Betrieb mit Benzin bezeichnet. Voraussetzung in beiden Fällen: Die Sicherheitsbestimmungen wurden eingehalten und es handelt sich bei dem Fahrzeug mit Gasbetrieb um eine fachgerechte Installation der Anlage.

Gegen Gewalteinwirkungen ist ein Gastank allerdings deutlich besser gewappnet als ein Benzintank. Ein herkömmlicher Tank im Auto besteht entweder aus dünnwandigem Blech oder Kunststoff. Beide Materialien lassen sich leicht verformen und können durch starke mechanische Einwirkungen sogar einreißen. Bei einem Auffahrunfall könnte so Benzin auslaufen und es genügt nur noch ein kleiner Funke und das Fahrzeug steht in Flammen. Allerdings stellt sich hier die Frage: Wie oft kommt das vor? Die meisten Auffahrunfälle gehen glimpflich aus.

Ein Gastank für LPG besteht aus etwa drei bis vier Millimeter starkem Stahl. Die Gastanks werden meist tief im Kofferraum oder in der Reserveradhalterung verbaut und bieten somit wenig Angriffsfläche bei einem Auffahrunfall. Durch die Drucktests die ein solcher Tank bestehen muß ist er um einiges stabiler als ein herkömmlicher Benzintank.

Sowohl Benzin als auch Gas müssen vom Tank zum Motor gelangen. Von Ford bzw. der ADAC-Pannenstatistik kennen viele sicherlich den sogenannten »Crash-Schalter«. Wird dieser ausgelöst wird die Benzinleitung gesperrt. Bei einer Gasanlage wird ein Rohrbruchventil verbaut welches die gleiche Funktion übernimt. Sollte die Gasleitung beschädigt werden schließt dieses Ventil unmittelbar den Tank und es kann kein Gas ausströmen. Die Funktionsweise des Ventils ist einfach: Besteht kein Gegendruck mehr in der Gasleitung schließt es sich.

Einfach formuliert: Durch die höheren Sicherheitsansprüche an einen Gastank ist auch bei einem Auffahrunfall keine zusätliche Gefahr vom Tank zu erwarten – solange er korrekt von einem Fachbetrieb verbaut worden ist. Er muß fest mit dem Fahrzeug verbunden sein und wird somit auch bei einem Unfall nicht zum »Torpedo im Kofferraum« (zylindrischer Tank) oder zum »fliegenden Donut« (Muldentank).

Deeplink LPG und die Umwelt

Meistens wird als erstes aufgeführt das LPG sauberer verbrennt als Benzin (und natürlich auch als Diesel). Ich will allerdings an einer anderen Stelle anfangen: Dem Ursprung von LPG.

LPG bzw. das Gas fällt Hauptsächlich bei der Rohölveredelung und der Erdgasförderung an. Anstatt es sinnvoll zu verwenden wird es allerdings meist einfach vor Ort abgefackelt. Propan/Butan sind daher »Abfallprodukte« und werden als selbige behandelt.

Das eigentlich Unverständliche daran: Wie kann es ein »Abfallprodukt« sein wenn damit unter anderem Fahrzeuge betrieben werden können? Es gibt eine Rechnung bei der jeder Liter LPG etwa 0,8 Liter Benzin »ersetzen« kann.

Somit als erstes – und meiner Meinung nach wichtigstes – Plus für LPG in Fahrzeugen: Sinnlos vergeudete fossile Energieträger werden sinnvoll verwendet.

Deeplink Was kostet so eine Umrüstung?

Generell eine Aussage zum Preis einer Umrüstung zu machen ist schlichtweg unmöglich. Es kommen zuviele Faktoren zusammen. Da wäre zum einen der Motor: Wieviele Zylinder hat er? Welche Anlagen können verbaut werden? Dann der Tank: Wie groß kann/darf/soll er sein?

Es gibt Angebote von Umrüsterfirmen, welche sich im Preisrahmen von 2000 bis 2500 Euro bewegen. Bei anderen Umrüstern können die Preise aber auch höher liegen. Natürlich spielt auch die Größe des Umrüsters eine Rolle ein Betrieb welcher oft umrüstet bekommt sicherlich bei seinen Zulieferern andere Preise als der »gelegentliche« Umrüster.

Sollte die Absicht bestehen ein Fahrzeug umrüsten zu lassen sollte man sich ohnehin von mehreren Anbietern die Angebote einholen und auch auf die Wartezeiten Rücksicht nehmen.

Noch ein Hinweis: Die Gasanlagen sind Grossserienproduktionen. Es gibt bei den Umrüstern keine spezielle Anlage für das Fahrzeug »X« oder »Y«. Die Anlagen müssen verbaut, eingestellt und getestet werden. Schließlich handelt es sich dabei nicht um den Ersatz eines verlorengegangenen Zigarettenanzünders aus dem Zubehörhandel. Sinnvoll könnte es ebenfalls sein, sich einen Umrüster zu suchen der bereits ein Fahrzeug des gleichen Typs umgerüstet hat. Erfahrung kann niemals schaden!

Deeplink Warum keine Förderung für LPG, aber dafür für CNG?

Achtung: Die folgenden Zeilen spiegeln meine Meinung wider und sind auch mit einwenig Sarkasmus durchsetzt.

Warum CNG subventioniert wird und LPG nicht? Dafür gibt es mehrere Theorien: Eine außerirdische Macht? Ein Schildbürgerstreich? Halluzinogene Drogen? Diese scheiden aber bei näherer Betrachtung alle aus verständlichen Gründen aus. Somit bleibt eigentlich nur eine plausible Erklärung übrig: Es geht dazu, Kunden zum CNG-Konsum zu bewegen. Es muß sich also für die Energieversorger rechnen, zu der Umrüstung ihrer zukünftigen Kunden einen Beitrag zu leisten.

Drei Fakten zur Thematik:
  • Bei LPG ist auch ohne Förderung die Umrüstung relativ günstig.
    Bei einer CNG-Umrüstung fallen teurere Komponenten ins Gewicht, daher wird durch eine Subventionierung des Umrüstens wieder für einen »Gleichstand« gesorgt.
  • Bei LPG ist die Reichweite deutlich höher als bei CNG.
    Bei meinen Ausführungen warum ich mich für LPG und gegen CNG entschieden habe sind zu diesem Sachverhalt Informationen zu finden.
  • Wenn man was geschenkt bekommt muß es doch einfach klasse sein!
    Vermutlich eine menschliche Eigenart: Wenn man irgendwo etwas geschenkt bekommt nimmt man es mit. Was auf den ersten Blick wie ein nettes Bonbon aussieht kann sich allerdings sehr schnell als marktwirtschaftliche Berechnung entpuppen. Natürlich wollen die Betreiber von Erdgastankstellen möglichst viel Kundschaft gewinnen. Durch solche Förderungen schafft und bindet man sich neue Kunden. Vorallem Tankgutscheine für etliche Kilogramm Erdgas machen sich gut: Der Energieversorger braucht nicht sofort einen Zuschuß geben. Die Kosten für die Umrüstung trägt der CNG-Fahrer erstmal selbst und bekommt dann nach und nach über das kostenlose Tanken sein Bonbon vom Tankstellenbetreiber.
Unter dem Strich kostet die Umrüstung von LPG etwa so viel wie beim subventionierten CNG. Der Literpreis von CNG ist nicht weit von dem Preis von LPG entfernt. Dies kann sich natürlich im Laufe der Jahre ändern. Augenblicklich ist das Tankstellennetz bei CNG und LPG in etewa gleich ausgebaut. Allerdings liegt die Reichweite von CNG deutlich unter LPG und zusätliche CNG-Tanks sorgen für mehr Gewicht im Fahrzeug was wiederum einen höheren Verbauch zur Folge hat. Das dabei noch mehr Platz und Zuladung verbaucht werden ist selbstredend.

Alle begeisterten CNG-Fahrer mögen mir meine Kritik bitte verzeihen, aber ich habe hier nur die mir bekannten Fakten wiedergegeben. Sollte ein CNG-Fahrer hier seinen Standpunkt für CNG angeben wollen, so werde ich ihn gerne mit bei den anderen Meinungen zu CNG einfügen.

Deeplink Wie sieht es mit der Reichweite aus?

Drei Beispiele aus der Praxis:
  • BMW 735i: Verbrauch von ca. 14,5 l/100 km, 77 l Tank (ca. 61,5 l effektiv): ca. 425 km
  • VW T4: Verbrauch von ca 15 l/100 km, 110 l Tank (ca. 88 l effektiv): 580 km
  • Opel Omega Caravan : Verbrauch von ca 12,5 l/100 km, 90 l Tank (ca. 72 l effektiv): 576 km
Hinzu kommt in allen Fällen noch der Benzintank wird dieser auch voll betankt und leergefahren verdoppelt sich daher die effektive Reichweite des Fahrzeuges oder ragt sogar darüber hinaus.

»Mein Smart/Lupo ist aber viel umweltfreundlicher und billiger!«

Ein Lupo TDI verbraucht etwa 4,5 Liter Diesel auf 100 km. Dies im Vergleich mit einem T4 auf Flüssiggas (15 Liter auf 100 km) als Rechenbeispiel:

Diesel: 0,929 Euro pro Liter. Macht 4,1805 Euro pro 100 km.
LPG: 0,539 Euro pro Liter. Macht 8,085 Euro pro 100 km.
(Diese Preise waren am 26.02.2003 aktuell)

Diesel: 1,41 Euro pro Liter. Macht 6,345 Euro pro 100 km.
LPG: 0,689 Euro pro Liter. Macht 10,335 Euro pro 100 km.
(Diese Preise waren am 29.07.2008 aktuell)

Diesel: 1,52 Euro pro Liter. Macht 6,84 Euro pro 100 km.
LPG: 0,749 Euro pro Liter. Macht 11,235 Euro pro 100 km.
(Diese Preise waren am 11.02.2012 aktuell)

Eieiei, erwischt. Diesel ist tatsächlich billiger als LPG. Dazu dann noch die hohe Steuer wegen des Hubraums. Mir scheint ich habe wirklich auf's Falsche Pferd gesetzt und meine ganzen Ausführungen bisher waren die Worte eines Geblendeten? Naja, eine Chance mußt ihr mir schon noch geben.

Ich zitiere einfach mal die Antwort von Hermann R. in einem Forum:

»Ich komme mal mit Frau und 5 Kindern, dem Urlaubsgepäck und dem Wohnanhänger bei Dir vorbei; dann packen wir das alles in Deinen Lupo und hängen den Hänger dran. Mal sehen, wie weit wir dann mit 5 l Diesel kommen. Vielleicht stellst Du dann noch ein paar Lupos zur Verfügung, die wir vorne dranhängen. Noch Fragen???

Gruss
Hermann«

Natürlich könnte man sich ja noch ein Zweitfahrzeug neben den Lupo stellen. Vieleicht sogar mehrere: Einen Kombi für den Einkauf, einen Camper für den Urlaub und dann noch einen Roadster für die Disco am Wochenende oder um mal kurz am Sonntag Nachmittag vor der Eisdiele Eindruck schinden zu können. Da kommt mir aber noch eine Frage: Wer soll all diese Fahrzeuge bezahlen? Für den Preis eines angeblichen 3-Liter-Autos (welches dann doch eher 4,5 Liter verbraucht) bekommt man gebraucht einen großen Benziner mit viel Platz und viel Hubraum. Klar ist der Verbrauch höher, doch irgendwo ist auch mal Schluß.

Um eins klarzustellen: Ja, auch LPG ist ein fossiler Energieträger. Nein, auch LPG ist keine Lösung für alle Probleme. Die einzige Methode wirklich was für die Umwelt zu tun ist es, weniger fossile Brennstoffe in die Luft zu blasen. Aber: LPG ist umweltfreundlicher als Diesel und Benzin. Gepaart mit einer vernünftigen Fahrweise sowie den Verzeicht auf unnötige Fahrten kann dennoch die Umwelt weniger belastet werden.

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