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Aufkleber im Tankdeckel, August 2008

Deeplink»Schmutzfink« Diesel

Auch wenn ich bei ein paar Dieselfahrern in Ungnade fallen mag – Diesel ist seit etwa 2001 in die Kritik gekommen ein nun doch nicht »besonders umweltfreundlicher Treibstoff« zu sein.

Vor vielen, vielen Jahren wurde der Diesel als »träge«, »laut« und »teuer in der Anschaffung« bezeichnet. Dank Weiterentwicklungen der Dieselmotoren und nicht zuletzt durch die nun als »spritzig« bezeichneten TDI-Motoren der unterschiedlichen Hersteller wurde der einst nicht so beliebte Diesel zum Liebling von vielen Fahrzeug(neu)käufern.

Steuerlich gefördert (geringere Besteuerung des Kraftstoffs im Vergleich zu Benzin pro Liter) und lange Zeit auch als umweltfreundlicher Kraftstoff beworben – da kann man den Käufern nun wahrlich nicht vorwerfen bewusst ein »umweltschädliches« Fahrzeug gekauft zu haben.

Wieso jetzt auf einmal die Wende? Wieso ist Diesel nicht mehr so »umweltfreundlich« wie noch einige Jahre zuvor? Schließlich hat sich an den Motoren und am Kraftstoff nicht wirklich etwas verändert, oder doch?

Eine beim WDR5 ausgestrahlte Sendung der Reihe »Leonardo« mit dem Titel »Rußschleuder oder Motor der Zukunft?« wurde (unter anderem) mit folgenden Zeilen angekündigt:

»[...]Gern schmücken sich Dieselfahrer mit der Sparsamkeit des Selbstzünders. Doch nach wie vor umstritten ist die Krebsgefahr durch Dieselabgase.

Können die Ingenieure wirklich stolz sein auf den geringeren Rußausstoß moderner direkteinspritzender Dieselmotore? Oder sind die Partikel nur kleiner und damit viel gefährlicher geworden?[...]«

Quelle: www.lernzeit.de

In einem Forum wurde eben dieser Beitrag vom WDR erwähnt. Laut dem Posting wurde im angesprochenen Beitrag aus der »Leonardo« Reihe das Thema Dieselmotor behandelt. Es wurden sowohl positive als auch negative Seiten des Diesels herausgearbeitet. Für den Diesel sprechen seine Sparsamkeit, das sonst nicht anzutreffende Drehmoment und das neue Dieselmotoren deutlich leiser vor sich hinwerkeln als frühere Aggregate.

Allerdings wurde auch ein Punkt herausgestellt, der wohl gerne verdrängt oder gar bewußt verschwiegen wird: Die Krebsgefahr durch Dieselabgase. Vorallem die Rußpartikel erwiesen sich in Tierversuchen (ob nun notwendig oder nicht soll nicht das Thema sein) als Verursacher von Krebs. Die Automobilbranche wiegelt es ab und bestreitet, dass man die Laborergebnisse mit Ratten und anderen Tieren auf den Menschen bzw. den menschlichen Organismus übertragen könne. Natürlich werden nicht nur bei Benzinern sondern auch bei Dieselfahrzeugen die Abgasnormen immer strenger. Doch dort wird zum Teil mit ungewöhnlichen Methoden gearbeitet: Nicht die Anzahl der Rußpartikel ist entscheidend sondern die Rußmasse, also das Gewicht. Somit nimmt die Zahl der Partikel nicht ab sondern die Partikel werden kleiner.

Diese kleinsten Rußpartikel sind »lungengängig«, können daher bis in die Bronchien eingeatmet werden – so lauten jedenfalls wissenschaftliche Ergebnisse. »Münchener Forscher konnten« – laut dem Beitrag – »jetzt sogar zeigen, dass die ultrafeinen Partikel Herz-Kreislauferkrankungen und Herzinfarkte auslösen können.«

Eine Lösung bzw. Behebung dieses Problems könnte in weiteren Rußfiltern liegen. Diese Feinstfilter werden bislang (Anfang 2002) allerdings nur von Citroën und Peugeot in Pkws verbaut.

Man könnte daher zum Schluß kommen, dass ein aktueller Neuwagen ohne Feinstfilter sogar schädlicher sein könnte, als ein alter Diesel wie sie vor 15 und mehr Jahren gebaut worden sind. Da mir hierzu Belege oder zumindest Vermutungen von wissenschaftlicher Seite fehlen sei dies nur als Meinung erwähnt, nicht als Tatsache.
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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 15. Februar 2011 bearbeitet.
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