this page in another language sorry, not available in this language sorry, not available in this language sorry, not available in this language sorry, not available in this language sorry, not available in this language sorry, not available in this language sorry, not available in this language sorry, not available in this language sorry, not available in this language
Detailaufnahme beim Anschließen des PL-Steckers, Juni 2006

DeeplinkAnlöten eines PL-Steckers

Die meisten Funkgeräte haben einen sogenannten »PL-Anschluss« als Buchse ausgeführt an der Rückseite. Dort wird das Antennenkabel angeschlossen. Da man meistens erst einmal das Kabel ohne Stecker erhält und dies dann durch das Fahrzeug verlegt, muss man selbst den PL-Stecker an das Antennenkabel anlöten.

Das Verlöten eines solchen PL-Steckers ist nun wirklich kein großes Problem. Man benötigt nur ein bisschen Werkzeug zum Abisolieren der Leitung, sowie einen Lötkolben samt Lötzinn.

Sollte man beim ersten Versuch den mit der Antenne beziehungsweise dem Antennenfuß gelieferten PL-Stecker scheitern: Es gibt die Stecker recht günstig zu kaufen. Der Stückpreis sollte 2,50 Euro nicht übersteigen. In Baumärkten ist das in der regel kompetente Personal häufig bei der Frage nach einem PL-Stecker leider hoffnungslos überfordert.

Hier nun die einzelnen Schritte zum fertig verlöteten PL-Stecker:


RG 58 U Kabel (koaxialer Aufbau)
RG 58 U Kabel (koaxialer Aufbau)
Abisolieren und Freilegen des inneren Leiters
Abisolieren und Freilegen des inneren Leiters

Zunächst wird das Steckergehäuse zerlegt. Ein Teil muss bereits vor dem Abisolieren des Kabels auf selbiges aufgeschoben werden. Danach ginge es zwar auch, ist aber unpraktisch.

Danach kann die Isolierung entfernt werden. Das Kabel besteht aus einer Schirmung und einem Innenleiter. Der Innenleiter liegt in einer Kunststoffisolierung und ist somit von äußerer Schirmung und Mantel getrennt.

Beim Abisolieren wird ein etwa 20 mm langes Stück des Mantels abisoliert und anschließend die Schirmung nach hinten umgeschlagen. Der Innenleiter wird dann ebenfalls abisoliert, jedoch sollte von der Kunststoffisolierung des Innenleiters noch ein 3 bis 5 mm langes Stück erhalten bleiben. Also nicht bis zu dem Punkt abisolieren bis zu welchem auch der Schirm freigelegt wurde.

Aufschieben des Steckergehäuses welcher mit dem Mantel verbunden ist
Aufschieben des Steckergehäuses welcher mit dem Mantel verbunden ist
Die Litzen des Mantels werden vom Steckergehäuse »eingeklemmt«
Die Litzen des Mantels werden vom Steckergehäuse »eingeklemmt«

Über das abisolierte Kabelende kann nun der eigentliche Stecker geführt werden. Dabei ist darauf zu achten das auf gar keinen Fall der Innenleiter und die Schirmung irgendwie miteinander verbunden werden.

Bei dem von mir verwendeten Stecker wurde die Schirmung mit dem Gehäuse verbunden ohne das gelötet werden musste. Es gibt auch Varianten bei welchem der Schirm verlötet wird.

Aufschrauben des Steckergehäuses mit Zugentlastung
Aufschrauben des Steckergehäuses mit Zugentlastung
Aufschrauben des zweiten Teils des Steckergehäuses
Aufschrauben des zweiten Teils des Steckergehäuses

Das zuvor auf das noch nicht abisolierte Kabel geschobene Stück wird nun mit dem Stecker verschraubt. Es dient gleichzeitig als Zugentlastung. Beim Aufschrauben darauf achten, dass keine einzelnen Litzen vom Schirm aus dem Steckergehäuse herausragen.

Andere Steckergehäuse sind so konstruiert, dass der Schirm durch kleine Löcher hindurchgezogen und fest verlötet werden kann.

Man sollte nun testen ob es definitiv keine Verbindung zwischen Schirm und Innenleiter gibt, dafür einen Durchgangsprüfer verwenden. Wenn alles in Ordnung ist, kann der Stecker bzw. der Innenleiter verlötet werden.

Noch nicht verlöteter, zu langer Innenleiter
Noch nicht verlöteter, zu langer Innenleiter
Verlöteter und mit einer Feile bearbeiteter Innenleiter
Verlöteter und mit einer Feile bearbeiteter Innenleiter

Das der Innenleiter noch zu lang ist, ist kein Problem sondern so gewollt. Er kann nun passend abgeschnitten werden. Anschließend wird der Innenleiter mit dem Stecker verlötet.

Es kommt vor das das Lötzinn etwas übersteht bzw. sich der Stecker wegen dem Lötzinn nicht einwandfrei einstecken lässt. In diesem Fall vorsichtig mit einer Feile und/oder Schmirgelpapier das überflüssige Lötzinn entfernen.

Noch einmal sollte mit einem Durchgangsprüfer getestet werden das kein Kurzschluss vorliegt. Anschließend sind Kabel und Stecker für den Einsatz bereit.

Je sauberer gearbeitet wurde, desto besser ist die Qualität der Steckverbindung und umso geringer sind auch die Verluste welche auftreten. Daher: Sauber arbeiten, sich Zeit lassen bzw. nehmen und den Stecker in aller Ruhe mit dem Kabel verbinden.

Blinklist del.icio.us digg.com facebook furl.net Google linkedin.com
Mister Wong reddit stumbleupon Technorati twitter.com Technorati Yahoo!
 

Wichtiger Hinweis: Der Betreiber der Website übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der angegebenen Informationen sowie keine Verantwortung für Schäden, die durch Nachbauten, Umbauten, Umsetzungen der vorhandenen Anleitungen und/oder der unsachgemäßen Handhabung von Material und/oder Werkzeug entstehen können.

Angaben bezüglich Datenschutz und das Impressum sind durch Klicks auf die jeweiligen Wörter zu erreichen.

Alle Rechte vorbehalten.

© 2002–2019 by Martin Schmidt
Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 04. Oktober 2014 bearbeitet.
Hinweis: Sie verwenden einen veralteten Browser. Sie sollten auf die aktuelle Version des Internet Explorer updaten oder einen anderen aktuellen Browser wie etwa Mozilla Firefox oder Opera verwenden.
 
15 Jahre www.gaskutsche.de