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Adapter von PL auf DV von PAN, August 2008

Deeplink Tipps & Tricks: CB-Funk im KFZ

Die Praxis sieht meistens so aus: Es wird ein CB-Funkgerät gekauft, irgendwo im Fahrzeug verbaut wo gerade Platz ist und dann wird losgelegt.

Leider halten sich dabei einige bewusst nicht an die grundlegendsten Dinge, beispielsweise werden die Beschränkungen bei den Kanälen ignoriert. Schließlich ist es »cooler« ein Funkgerät mit 400 oder 800 oder noch mehr Kanälen zu besitzen. Obendrein dann auch noch mit mehr Sendeleistung als die vorgegebenen 1 bzw. 4 Watt zu senden, etc.

Meine Bitte an alle Interessierten: Kauft euch unverbastelte Funkgeräte. Nutzt das Gerät gemäß der im gesetzlichen Rahmen zulässigen Kanäle und mit der vorgesehenen Sendeleistung.

Wer unbedingt weiter senden möchte kann gerne auf einen Berg fahren und sich eine lange Antenne auf das Fahrzeug setzen.

Oder kurz und bündig: Nur weil es »Jedermannfunk« genannt wird bedeutet es nicht das Jedermann machen darf was er will.

Daher auch ein paar kurze Informationen als »Startpaket« für all jene, welche sich für CB-Funk im KFZ interessieren und bisher noch keine oder nur wenige Informationen haben. Natürlich sind noch weitere Regeln zu beachten, daher kann und soll diese Seite nicht als »allumfassende Informationssammlung« betrachtet werden.

DeeplinkZertifikate, Gesetze und Beschriftungen

Alte Funkgeräte haben noch eine sogenannte »FTZ-Nummer« mit dem »Posthörnchen« daneben. FTZ stand dabei für »Fernmeldetechnischen Zentralamt der Deutschen Bundespost«.

Der Einbau solcher Geräte ist in Fahrzeugen erlaubt, deren Erstzulassung vor dem 01.10.2002 erfolgt ist. Die Rechtsgrundlage dafür ist in § 55a StVZO »Elektromagnetische Verträglichkeit« und Richtlinie 95/54/EG und Anhänge nachzulesen. Wie alt die Geräte mit einer solchen FTZ-Nummer sein können kann man sich denken wenn man weiß, dass im Jahre 1981 die FTZ-Zulassung von CB-Funkgeräten zur Pflicht geworden sind.

Diese Funkgeräte sind häufig für kleines Geld bei eBay und auf Flohmärkten zu finden und haben oftmals eine eingeschränkte Anzahl von zur Verfügung stehenden Kanälen, da zu damaliger Zeit weniger Kanäle für den CB-Funk in Deutschland zulässig waren. Für »Wenigfunker«, beispielsweise wenn das Funkgerät nur wenige Male im Jahr genutzt wird reichen solche Funkgeräte meistens vollkommen aus und sind daher trotz ihrem Alter recht beliebt. Jedoch ist zu beachten ob sie auch im Ausland genutzt werden dürfen, siehe hierzu die Informationen bezüglich »Wie sieht es im europäischen Ausland aus?«.

Ein weiteres wichtiges Datum ist der 31.12.1995. Wenn das Fahrzeug nach diesem Stichtag seine Erstzulassung hatte, sind die Einbaurichtlinien des Herstellers zu beachten. Ansonsten erlischt die ABE. Im Falle vom VW T4 wären somit die von VW benannten Antennenstandorte, beispielsweise auf dem Fahrzeugdach zu beachten.

Diese Einbaurichtlinien umfassen nicht nur den Ort an welchem die Antenne montiert werden darf, sondern auch wie Kabel verlegt werden können bzw. nicht verlegt werden dürfen. Warum es diese Einbaurichtlinien gibt? Nun, man stelle sich vor man drückt auf die Taste zum Senden und der Airbag öffnet sich oder der Motor geht aus. Bei den geringen Sendeleistungen der Funkgeräte ist dies eher unwahrscheinlich aber eben nicht unmöglich.

Die neuen Funkgeräte sind inzwischen mit mehreren Kennzeichnungen und Beschriftungen versehen. Für die legale Nutzung eines CB-Funkgeräts gilt grundsätzlich, dass es nur in den Ländern verwendet werden darf, für welcher der Hersteller des Geräts in genau dieser Bauform die Anmeldung bei der zuständigen Behörde vorgenommen hat.

Rückseite des Midland Alan 121
Rückseite des Midland Alan 121
Bildautor: [chr]

Insbesondere bei unterschiedlichen Modellen für das Ausland ist daher nicht nur auf die Modellbezeichnung, sondern auch auf deren spezielle Eigenschaften bzw. Einstellungsmöglichkeiten zu achten.

Die neuen Geräte haben ein CE-Zeichen, oft gefolgt von einer 4-stelligen Nummer aufgedruckt oder als Aufkleber am Gehäuse.

Bei ganz neuen Geräten entfällt die 4-stellige Nummer, da die Geräte nach einer sogenannten »harmonisierten Norm« (z.B. nach EN 300 433-2) hergestellt wurden.

Fazit: Insbesondere bei sehr günstigen »Neugeräten« im Internet daher darauf achten, dass sowohl die Normen erfüllt werden und die möglichen Kanäle zulässig sind. Im Zweifelsfall lieber ein paar Euro mehr beim Fachhändler für ein Markengerät bezahlen.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 04. Oktober 2014 bearbeitet.
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