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Große Auswahl an VW T4: Treffen an der Burg Teck 2007

Was bedeuten Umweltzonen für die Mobilität?

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2014 und seit mittlerweile sieben Jahren gibt es Umweltzonen und die dazugehörigen Plaketten in Deutschland. Dennoch ist das Prinzip nach wie vor umstritten und wird nicht selten kritisiert, da es aus Sicht vieler Fahrer nicht rechtlich vertretbar ist. Wir werfen einen Blick darauf, welchen Nutzen die Umweltzonen bislang gebracht haben.

Tipp vorweg: Ein Benziner mit LPG hilft fast immer

Obwohl sich die Auto-Welt seit dem T4 offensichtlich weiterentwickelt hat, ist die vierte Generation des »Bulli« immer noch oft auf deutschen Straßen vertreten. In News rund um Autos liest man immer öfter auch von älteren Modellen mit LPG-Umrüstung, und das bringt nicht nur Geldvorteile, sondern kann auch praktisch sehr nützlich sein. Denn in immer mehr Städten gibt es auf grüne Plaketten eingeschränkte Umweltzonen, die nur mit entsprechender Plakette befahren werden dürfen.

Die Umweltplaketten wurden zum März 2007 eingeführt und sollen die Abgasbelastung in der Innenstadt senken, indem ältere Fahrzeuge (allen voran alte Diesel) nicht in den Stadtkern fahren dürfen, sofern ihre Schadstoffgruppe nicht den Anforderungen entspricht. Spätestens beim Kauf von einem Benziner mit LPG sind die Umweltzonen für den T4 kein Problem mehr. Sollte sich jemand daher nach einem gebrauchten T4 umsehen, ist eventuell ein Benziner mit LPG-Umrüstung (welche beim Verbrauch Vorteile bringt) in Anbetracht der beim T4 Beziner stets zuzuteilenden grünen Plakette die beste Wahl.

Kritik an den Umweltzonen – nicht ganz unbegründet

Endschalldämpfer VW T4 Caravelle TDI
Endschalldämpfer VW T4 Caravelle TDI

Dennoch ist natürlich beim Gebrauchtkauf nicht automatisch alles Gold, was eine grüne Plakette trägt. Genau hinschauen muss man natürlich trotzdem. Die Argumentation der Besitzer von Dieselfahrzeugen ohne grüne Plakette lautet folgendermaßen: Wer KFZ-Steuern für sein Auto zahlt (und zwar in voller Höhe), der sollte damit auch jede öffentliche Straße befahren dürfen.

Je nach Lebenssituation empfinden Autobesitzer die Plakettenpflicht als Nötigung, sich ein neues Auto zu kaufen. Tatsächlich hat sich gezeigt, dass die Umwelt­zonen bislang keine nennenswerte Entlastung des innenstädtischen Verkehrsraumes gebracht haben.

Auch das hat einen Grund: Fahrzeuge mit Benzinmotoren mit geregeltem Katalysator erhalten ohnehin allesamt die grüne Plakette, und im unteren Segment (also im Bereich der wirklich alten Autos) gibt es vorwiegend Benziner. Der einzige Nutzen der Umwelt­zonen ist also das Fernhalten alter Diesel (etwa 15 Jahre und älter), doch diese Fahrzeuge sind ohnehin kaum noch vorhanden.

Was kommt als nächstes?

Interessant ist auch ein Gedankenspiel für die Zukunft. Denn früher oder später wird es ohnehin keine Autos mehr geben, die keine grüne Plakette erhalten. Die Umweltzonen werden somit eines Tages überflüssig sein. Doch was kommt dann? Elektro- und Hybridautos sind auf dem Vormarsch, plant der Verkehrsminister der Zukunft neue Zonenbeschränkungen, mit denen Otto- und Dieselmotoren nicht mehr in die City fahren dürfen? E- und Hybridplaketten sind keineswegs so absurd, wie sie zunächst klingen mögen. Und ob eine LPG-Umrüstung dann immer noch eine interessante Alternative zum Diesel mit (nachgerüstetem) Feinstaubfilter ist, darf zurecht angezweifelt werden.

Als Lesetipp zu dieser Thematik: Mehr Informationen zum Einfluss der Umweltzonen auf den PKW-Besitz gibt es beispielsweise hier, Tabellen und Diagramme inklusive.

Nach der Umweltzone kommt die Maut?

Der aktuellste Aufreger für die motorisierte Bevölkerung: Die Ideen und Anregungen zur allgemeinen Mautpflicht in Deutschland. Im Juli 2014 wurde für's Erste festgestellt, dass die Maut-Pläne nicht mit EU-Recht vereinbar sind. Aber wie wird es weitergehen? Das zeigen die nächsten Jahre.

Wie schnell die Zeit doch vergeht und wie stark sich Veränderungen auswirken können, kann man an den beiden Bildern hier sehen:

Schild Umweltzone in Ulm (Herdbrücke, 2009)
Schild Umweltzone in Ulm (Herdbrücke, 2009)
Schild Umweltzone in Ulm (Herdbrücke, 2014)
Schild Umweltzone in Ulm (Herdbrücke, 2014)


Rund fünfeinhalb Jahre liegen zwischen den beiden Aufnahmen. Während das Ortschild von Ulm an der Herdbrücke immer dreckiger geworden ist, müsste die Luft in der Innenstadt sauberer geworden sein. Es dürfen seit Februar 2013 nur noch jene Fahrzeuge in die Umweltzonen in Ulm, welche eine grüne Plakette erhalten können.

Vielleicht gibt es in weiteren 5 Jahren eine »City-Maut« oder ganz andere Ideen? Da kann man wohl nur abwarten was noch als Vorschlägen so kommen wird.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 21. August 2014 bearbeitet.
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