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Auflastungsfeder mit rosa Farbmarkierung in einem VW T4 (Bild um 90° gedreht), Mai 2008

DeeplinkAuflasten: Drehstabfedern?

Beim T4 sind an der Vorderachse Drehstabfedern verbaut. Diese gibt es in unterschiedlichen Stärken, daher sind nicht alle T4 ohne Umbaumaßnahmen auflastbar. Bei manchen T4 müssen die Drehstabfedern auch getauscht werden, was mit einem nicht zu unterschätzenden Arbeitsaufwand und natürlich auch Kosten verbunden ist.

Wenn der T4 an der Hinterachse Tieferlegungsfedern eingebaut bekommt, muss fast immer auch die Vorspannung der Drehstabfedern geändert werden. Dadurch kann das Fahrzeug »tiefergelegt« werden. Ziel der oft in den Unterlagen des Federnherstellers angegebenen Anpassung ist es, dass das Fahrzeug wieder »ausgewogen« auf der Straße steht, jedoch nicht soweit tiefergelegt wird, dass an der Vorderachse bis auf die Gummipuffer eingefedert wird.

Muttern an den Drehstabfedern im VW T4
Muttern an den Drehstabfedern im VW T4
Rechts auf dem Bild sind die beiden Muttern an den beiden Drehstäben zu sehen. Das Fahrzeug wurde »hochgeschraubt« (war zu tief), daher liegen die freigelegten Windungen über der Mutter und nicht unterhalb von ihr.

Was dort so »schmierig« aussieht ist übrigens aufgesprühter Rostlöser und nicht etwa heruntertriefendes Öl. Zur Orientierung: Das Bild wurde »in Fahrtrichtung« aufgenommen und hinter dem linken Drehstab ist der Tank zu sehen.

Links auf dem Bild ist eine Drehstabfeder zu sehen. Die Aufnahme wurde von einem T4 mit demontiertem Tank gemacht, daher sieht man deutlich mehr.

Sehr gut zu erkennen (deutlich besser als auf dem Bild weiter oben) ist die Mutter mit welcher die Drehstabfeder vorgespannt wird.
Drehstabfeder im VW T4
Drehstabfeder im VW T4


Durch eine Veränderung der Vorspannung wird nicht nur die Höhe verändert. Nach dem Verändern der Vorspannung müssen unbedingt folgende Punkte überprüft bzw. beachtet werden:
  • Spur/Sturz überprüfen und ggf. einstellen lassen. Ein neuer Satz Reifen ist teuer.
  • Scheinwerfereinstellung kontrollieren lassen
Eine Eintragung beim TÜV ist für die veränderte Einstellung der Vorspannung nicht notwendig. Aber: Natürlich darf sich die neu eingestellte Höhe nicht mit eventuell vorhandenen Angaben im Teilegutachten in Konflikt geraten.

Abschließend noch eine Warnung: Nicht zu weit herunterschrauben. Ansonsten »schlägt« das Fahrwerk »durch«. Dann ist der Federweg zu kurz und selbst kleine Unebenheiten (Gullydeckel, etc.) werden nicht gefedert bzw. vom Stoßdämpfer absorbiert, sondern direkt auf die Gummipuffer weitergeleitet. Das hat dann wahrlich nichts mehr mit Fahrkomfort zu tun.

So liebe Leute mit den Auflastungssorgen. Jetzt mal noch ein bischen mehr Chaos ins ohnehin vorhandene:

Typgenehmigung für Kfz u. ihre Anh. Anh. II 70/156/EWG

P - (M + N x 68) > N x 68


wobei

P => technisch zulaessige Gesamtmasse in kg
M => Masse in fahrbereitem Zustand in kg
N => Zahl der Sitzplaetze ausser dem Fahrersitz.


Ein solches Fahrzeug gilt nicht als Fahrzeug der Klasse M1.

Okay: VW T4 VR6 Multivan Allstar:

P => 2810
M => 1950 (demnächst 2030 wegen zweitem Gastank, original wären 1870)
N => 6

2810 - (1950 + 6 x 68) > 6 x 68

=> 2810 - 2358 > 408

452 > 408


Ergebnis ist "JA". => Fahrzeug gilt NICHT als Fahrzeug der Klasse M1.

Und was bedeutet das jetzt? Na, das werden wir dann ja am 01.04.05 bei den T4 sehen, welche als PKW laufen.

Weiterhin: Hat jemand seinen T4 zum WoMo umgebaut und ein Schrank wurde eingetragen, dann wird automatisch ein Sitz ausgetragen, sofern die Sitzhalterung (Pilzköppe, Haken, Ösen, etc.) nicht genutzt werden können. Nur weiß ich nicht, ob ein Bürofz oder WoMo auch in diese Richtlinie fällt. Das werde ich demnächst herausfinden...

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 21. August 2014 bearbeitet.
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