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Auf der B27 samt in der Ferne liegender Zollernburg: Hechingen im Juli 2008

Deeplink Unterwegs mit dem T4: Neue Federn an der Hinterachse, 25.06.2003

Die »Vorher-Nachher-Show« mit Tieferlegungsfedern. Eigentlich wollte ich ja nichts am Fahrwerk verändern – zumal der Vorbesitzer schon eine Tieferlegung einbauen lassen hat. Da er vorne an den Drehstabfedern allerdings übelst hat schrauben lassen (anders kann man es wirklich nicht formulieren) wollte ich ihn vorne wieder »höhergeschraubt« haben.

Mit den an der Hinterachse verbauten Federn war eine Auflastung nicht möglich. Daher stand ich vor folgenden drei Möglichkeiten:

• Federn verbaut lassen, lediglich vorne wieder hochschrauben, keine Auflastung.
• Originale VW-Tieferlegungsfedern (graue Farbmarkierung) verbauen, vorne wieder hochschrauben, keine Auflastung.
• Federn verbauen, mit denen Auflastung möglich wird und vorne wieder hochschrauben.

Nachdem ich die Preise für die VW-Tieferlegungsfedern (original Multivan, Gesamthöhe 1900 mm) in Erfahrung gebracht hatte, fiel diese Variante aus. Selbst gebrauchte Federn, beispielsweise über eBay zu bekommen, kosteten nicht wirklich viel weniger als neue Federn von Weitec, mit denen eine Auflastung möglich wäre.

Also fiel meine Wahl auf jene grünen Federn, mit denen schon »Njumaen« seinen Gas-Bulli hatte auflasten können. Die nagelneuen Federn konnte ich für 100 Euro via eBay erwerben.
Neu (1880 mm Gesamthöhe),
vorne 340 mm zur Türunterkante.
Alt (1870 mm Gesamthöhe),
vorne ca. 310 mm zur Türunterkante.
Ja, die Felgen sind auf der rechten Seite dreckig, aber so ist das mit Scheibenbremsen nunmal. Links kam er gerade frisch aus der Waschstraße – da sieht es natürlich deutlich besser aus. Es geht ja eigentlich auch um den Zwischenraum, welcher zwischen Reifen und Blech jetzt übrig ist bzw. übrig war und nicht um den Verschmutzungsgrad der Felgen.

Der Abstand zwischen Fahrbahn und der Unterkante der Türe dient zur Verdeutlichung, wie tief mein Bulli vorne über der Straße hing: Er war auf etwa 310 mm heruntergeschraubt worden.

Auch hier wiederum rechts der alte und links der aktuelle Zustand.

Wie sich bei der alten Einstellung Gullydeckel und Bordsteinkanten, selbst bei sehr langsamer Geschwindigkeit bzw. Schritttempo, anhör(t)en und -fühl(t)en kann sich vermutlich jeder ausmalen.

Was auf dem Bild eventuell irritieren könnte: Der Abstand vom Boden zu den Türkanten ist nicht wirklich ein ideales Maß. Zitat: »Das erste was man beigebracht bekommt: Nimm niemals an der Karosserie Maß. Entweder an den Achsen oder an den Kotflügeln – der Optik halber.«. Es kam wie es kommen mußte: Die Maße an den Kotflügelunterkanten (vorne) waren identisch, aber die Maße an der Tür nicht. In der Mitte der Türe gemessen gab es logischerweise nochmals ein anderes Maß als 10 cm weiter hinten. Dadurch also einfach nicht beim Do-it-yourself irritieren lassen.

Das Fahrzeug soll am Ende des Einstellens nicht »bergauf« fahren sondern entweder leicht keilförmig oder eben »gerade« dastehen.
 
 
Die nun verbauten grünen Tieferlegungsfedern der Firma »Weitec«.
 
 
Die bislang verbauten roten Tieferlegungsfedern der Firma »Lowtec«.
 
 
Die neu eingestellten Drehstäbe.

Zur Orientierung: Das Bild wurde »in Fahrtrichtung« aufgenommen und hinter dem linken Drehstab ist der Tank zu sehen.
 
 
Die (übelst) »runtergeschraubten« Drehstäbe.

Was dort so »schmierig« aussieht ist übrigens aufgesprühter Rostlöser und nicht etwa heruntertriefendes Öl.
 
 
Die grünen Weitec-Federn nach dem Einbau.
 
 
Noch auf der Hebebühne: Die roten Federn.
 
Rechts auf dem Bild sind die beiden Auflagen für die Federn. Oben wird der große Teller untergelegt, unten ist die kleine Kunststoffhülle über der Feder anzubringen.

Zu zweit zu arbeiten ist hier von Vorteil, ansonsten muß der große Teller mit einem Klebeband fixiert werden, da er sonst beim Einsetzen der Feder gerne wieder herunterfällt bzw. keinen Halt hat.

 
Üblicherweise muß nur das kleine Kunststoffteil ausgetauscht werden, man sollte allerdings vor dem Demontieren der Federn die Teile kontrolliert und ggf. besorgt haben und nicht auf gut Glück mit dem Zerlegen anfangen.
 
Abschließend noch die Kosten für den »Spaß«:

• Weitec Federn
• Kappe (unten an den Federn)

• Unterlage (oben an den Federn)

• TÜV-Abnahme der eingebauten Federn
• Änderungen in Fahrzeugschein übernehmen
 
 
 
 
100 Euro (neues Paar, Händler via eBay)
1,97 Euro (7DO 511 143)
(zwei Stück werden benötigt)
9,34 Euro (7DO 511 147 A)
(zwei Stück werden benötigt)
42,50 Euro (Dekra)
10,70 Euro (Zulassungsstelle)
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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 30. September 2008 bearbeitet.
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