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Auf der B27 samt in der Ferne liegender Zollernburg: Hechingen im Juli 2008

Deeplink Unterwegs mit dem T4: Gasfahrertreffen Edersee, 26.–28.09.2003

Für das letzte Septemberwochenende 2003 war im Autogas-Forum zu einem Gasfahrertreffen am Edersee (in der Nähe von Kassel) aufgerufen worden.

Ich fahre von Süden nach Norden, daher ist die Karte jetzt eigenlich »falscherum« rechts zu sehen. Nunja, da bei Karten Norden bekanntlich eigentlich immer oben ist, läßt sich das jetzt aber nicht ändern.

Das Ziel ist daher ganz oben zu finden: Der Edersee. Geplant war für den Samstag eine Sternfahrt zur Gastankstelleneröffnung in Bad Wildungen, welche sich lediglich ca. 8 km vom Campingplatz am Edersee entfernt befand.

Ich hatte aber noch zwei weitere Zwischenstopps eingeplant gehabt: Zum einen ein Gasumrüster in Heidenheim, welcher das mutmaßlich defekte Bedienteil meiner Gasanlage vor etlichen Wochen ohne großen Aufhebens ausgetauscht hatte, sowie ein Tankstopp kurz hinter Würzburg bei einer Shell Tankstelle – natürlich um Gas zu tanken.

Zwar sollten die knapp 400 km ja ohne Probleme mit einer Gasfüllung von meinem 77 l Tank zu bewältigen sein, aber sicher ist sicher. Außerdem stand im Gastankstellenverzeichnis drin, dass die Tankstelle einen Anschluß für Dish hat – und ich wollte endlich mal wieder mit Dish ohne jegliche Adapter tanken.

Angefangen hat das Chaos bei mir natürlich kurz vor knapp am Donnerstag so kurz nach 20:30. Eigentlich wollte ich ja eine Digicam ausleihen und mitnehmen, jedoch saß diese gerade samt Besitzer in Bulgarien fest, da ein Flug kurzerhand verschoben worden ist. Quasi in einer Nacht- und Nebelaktion konnte ich dann doch noch eine Cam auftreiben (vielen Dank an »Nairolf« an dieser Stelle), ansonsten wäre es recht bilderlos geworden. Gut, es gibt ja auch noch Bilder von anderen Leuten, welche mit einer Digicam beim Treffen anwesend waren, aber das ist ja nicht das Gleiche...

So, jetzt fange ich aber wirklich mit der eigentlichen Fahrt zum Treffen an. Dank einer mir völlig unverständlichen Schlange beim Getränkefritzen um die Ecke sowie einer kleinen, spontanen Umräumaktion damit die ausgebauten Sitze aus dem MV im Keller platz hatten, konnte ich erst mit etwa 30 Minuten Verspätung losfahren. Wobei meine Abfahrtszeit ja eigentlich auch nur so früh gewählt war, damit ich nicht in den eventuell auftretenden Berufsverkehr komme. Schließlich waren knapp 400 km zu bewältigen – und das dauert eben seine Zeit bis man die runtergeritten hat. Zuvor hatte ich natürlich nochmal an meiner Stammtanke den Tank randvoll gemacht.

Knapp 40 Minuten später stand ich dann auf dem Hof von dem Gasumrüster, welcher mir vor einigen Wochen ein Bedienteil im Austausch überlassen hatte. Eigentlich sollte ich kurz darauf zwecks Diagnose nochmal vorbeikommen und dann das Bedienteil tauschen, doch irgendwie ist dieses Diagnosekabel wohl nie bei ihm angekommen. Also kurz das mutmaßlich defekte Bedienteil abgegeben und dann weiter die A7 in Richtung Norden.

Auf etwa der Hälfte der Strecke (also knapp hinter Würzburg) hatte ich einen kleinen Tankstopp vorgesehen gehabt. Da die Gastankstelle an eine Shell-Tankstelle auf einem Autohof integriert war, war ich irgendwann ab Würzburg stets auf der Lauer: Irgendwo muß es do ein Schild mit der Aufschrift »Autohof 100« geben? Jedenfalls sollte es so langsam mal rechts am Straßenrand erscheinen. Oder habe ich 'nen Lkw überholt gehabt und es dabei übersehen? Ne, kann doch nicht sein... Hm. Ausfahrt vorbei. Ist es die jetzt gewesen? Raus bei der nächsten Tankstelle und dort nachgefragt. »Also da hätten sie eine Ausfahrt früher raus müssen. Die ist auf einem Autohof.« Na super. Also irgendwie verpennt und/oder übersehen. Aber: Macht ja nix. Die knapp 400 km gehen auch mit einer Tankfüllung.

Bis auf einen kleinen Stau verlief die Hinfahrt reibungs- und problemlos. Ich wollte ja den Berufsverkehr weitestgehendst aus dem Wege gehen, aber irgendwie habe ich ihn dann dank einer Baustelle doch noch zu spüren bekommen. Drei Spuren – und trotzdem ging nicht mehr viel. Dafür konnte ich mir dann nach einem bequemen Griff in die Getränkekiste hinter dem Fahrersitz gemütlich etwas Mineralwasser gönnen.

Am Campingplatz war ich natürlich – dank meiner frühen Abfahrt – der erste der Gasfahrer. Ich koonnte mich erstmal gemütlich in die Sonne setzen und die Ruhe auf dem weitestgehendst verlassenen Campingplatz genießen. Erst etliche Minuten später sollte »Zauder« mit seinem roten T4 VR6 auftauchen. Leider haben wir es irgendwie versäumt, ein »Gruppenbild« der beiden VR6 zu machen. Nunja, wird bestimmt irgendwann nachgeholt.

Bei Kassel herrscht eine Waschbärenplage. Auf dem Campingplatz wurden vermutlich drei Findlinge großgezogen. Gelegentlich sieht man auch Waschbären auf den Straßen – dann allerdings platt wie eine Flunder.

Ursprung der Plage ist angeblich ein Waschbärenpärchen, welches 1934 in beim Kassel ausgesetzt worden sind. Seit dem haben sie sich – mangels Vorhandensein vieler natürlichlicher Feinde – stark vermehrt.

Noch mehr Background gewünscht? Einfach »googeln« und mehr Informationen zum Thema zu bekommen. Niedlich anzuschauen sind sie ja, solange man sie nicht im Auto oder gar unter'm Dach hat... Mir haben ja im Sommer schon ein paar Siebenschläfer in einer Decke gereicht. Wie dann die deutlich größeren Waschbären randalieren will ich gar nicht wissen.

Der Campingplatz liegt direkt an der Eder und beim dem richtig schönen Wetter hätte man beinahe das Verlangen haben können, in der Eder zu baden. Aber irgendwie wäre es wohl sicherlich ziemlich kühl gewesen, also habe ich nicht mal den »großen Zeh«-Test vollzogen.

Wenigstens habe ich ja das doch recht gelungene Foto rechts von diesem Text hier schießen können.

Mir als X_FISH wäre natürlich das Fisch-Verbot in der Eder sehr zu Gute gekommen. Aber trotzdem: Nein, muß nicht wirklich sein.

Nachher ende ich noch wie die Waschbären und schaue durch Karnickelstallgitter irgendwelche Camper und Besucher an?

Schlecht ausgerüstet (wie immer also) und bereit, mal wieder was für den »Lerneffekt« zu tun: Meine Wenigkeit. Dank »Sailor« und »Njumaen« mußte ich nicht im Bulli frieren. Von »Sailor« habe ich einen Heizlüfter ausgeliehen bekommen, von »Njumaen« die notwendige Kabeltrommel. So war's dann nachts angenehm warm im Bulli und das bischen Gebläse, welches immer wieder mal für eine Minute oder so lief, war auch kein Problem.

Lieber 'n bischen Geräuschkulisse als mit den Zähnen klappern zu müssen. Vielen Dank nochmals für's Ausleihen – Heizlüfter und Kabeltrommel sind sofort auf meine »Einkaufsliste« gewandert. Zwar werden dann immer die Strompauschalen bei den Campingplätzen notwendig werden, allerdings auch nur im Frühjahr und Herbst, ansonsten geht's ja auch ohne Heizlüfter im Bulli.



Auf dem Campingplatz herrschte mit MaPos, Nju, Zauder als Gast sowie später dann Rolf und natürlich mir eine deutliche »Bulliübermacht« gegenüber dem Rest.

Ebenfalls anwesend: Die noch gaslose Mondeo-Fraktion mit ihren rollenden Miniaturwohnmobilen.

Beim nächsten Gasfahrertreffen sind beide sicherlich mit CNG und LPG unterwegs – schon alleine die Spritkosten zwingen ja dazu. Erst recht bei einem V6-Mondeo, nicht wahr? *salzindiewundestreu*

Am Samstag stand – wie oben schon erwähnt – die Eröffnungsfeier einer LPG-Tankstelle auf dem Programm. In Bad Wildungen, ca. 8 km vom Campingplatz entfernt, wurden zwei LPG-Zapfsäulen feierlich in Betrieb genommen.



Leider hatte es gerademal um die 13°C und es war weit und breit keine Sonne zu sehen. Nicht wirklich eine festliche Stimmung. Vor Ort gab es einige OEM-Fahrzeuge zu besichtigen.

Sie standen teilweise auch für Probefahrten zur Verfügung. Der Progas Smart mit LPG war natürlich einer der Lieblinge für die Herren von der Presse und wurde sicherlich etliche Duzendmale fotografiert.

Ich persönlich war viel mehr von dem Progas Sprinter (einem Montagefahrzeug) angetan. Der wohl leisteste Sprinter der mir bisher untergekommen ist. Kunststück – auch er fährt natürlich mit Flüssiggas.

Nach der Tankstelleneröffnung habe ich dann irgendwie abgeschwächelt und mit bei dem grauen Himmel einfach in den Bus zum Dösen gelegt. Fataler Fehler! Kaum eingepennt hat der Himmel sich die Wolkendecke durchgerungen gehabt, doch noch etwas Sonne durchzulassen und ein kleiner Pulk hat sich Staumauer und den sehr, sehr leeren Ederstausee angeschaut.

Mit dabei war ich also nicht, aber zwei Bilder will ich trotzdem hier mit einbinden.

Zunächst vielleicht noch ein paar Daten: Der Stausee kann maximal etwa 202,40 Millionen m³ Wasser speichern. Im September 2003 hat der See nur noch etwa 31,5 Millionen m³ Wasser beinhaltet – nach dem heißen Sommer waren, um den Schiffbetrieb aufrecht erhalten zu können, enorme Wassermengen an die Weser abgegeben worden.

Das Bild oben zeigt die in den Jahren 1908 1914 erbaute Staumauer. Am 17. März 1943 wurde sie bei einem britischen Angriff zum Teil zerstört, die Lücke aber wieder geschlossen und bei mehreren Sanierungen verstärkt und im Untergrund verankert.

Wie oben bereits geschrieben hat der Edersee extremes Niedrigwasser gehabt. Etliche Bilder von denen, die nicht schlafend im Bus lagen, sondern zu Fuß am Stausee unterwegs waren ließen mich im Nachhinein neidisch werden.

Nunja, mal sehen ob ich mal wieder zu einem (Gasfahrer)Treffen an den Edersee komme. Wenn ja, dann wird ein Besuch des Edersees samt Staumauer selbst bei strömenden Regen von mir durchgezogen – ganz sicher!

Abends folgte natürlich das obligatorische Grillen auf dem Campingplatz. Warum nicht mit Gas sondern mit Holzkohle? Nunja, meine Ravioli wurden mit Gas erwärmt, das Vorzelt von MaPos ebenfalls. Somit war dem Gasverbrauch eigentlich schon Genüge getan, oder?

Mit Holzkohle gegrillt schmeckt's halt einfach besser. Punkt.

Wenigstens hat es auf der Rückfahrt dann mit der richtigen Ausfahrt für den Autohof zwecks Tanken geklappt. Eigentlich hatte ich mich ja darauf gefreut, endlich mal wieder problemlos mittels Dish-Anschluß zu tanken, aber irgendwie wollte der nicht so wie er sollte.

Entweder war ich zu schwach die Verriegelung richtig anzuziehen oder aber die Gummidichtung der Zapfpistole war nicht zu meinem Dish kompatibel.

Jedenfalls haben ca. 4 mm beim Ziehen der Verriegelung gefehlt. Selbst mit größter Anstrengung ist es mir nicht gelungen, die Zapfpistole zum Einrasten zu bewegen. Also kurzerhand den Bulli umgeparkt und dann wieder den guten ACME-Adapter aufgeschraubt. Das ging dann wie immer problemlos von der Hand.

Eigentlich ein völlig überflüssiges Bild, aber der Ortsname »Erbshausen« ist doch irgendwie nett, oder? Dort befindet sich der Autohof (100) samt Shell-Station und Gastankstelle.

Mit 0,549 Euro pro Liter war der Preis für's Gas wie bei mir daheim. Ein bischen neidisch – nein, fürchterlich neidisch bin ich! Und zwar auf die 0,43 Euro pro Liter in der Nähe vom Edersee (bei Cargas).

Wieder daheim präsentierte sich der Tacho wie auf dem Bild und zeigte damit die bisher verfahrenen 69887 km (die 21126 km vor dem Wechsel addiert) an. Ein bischen Statistik am Rande: 8047 km seit dem Kauf, macht also ca. 1150 km pro Monat.

Nicht gerade wirklich viel, und keinen der etlichen keinen Autogas-km davon habe ich bisher bereut!

Auch gut zu wissen: Von mir daheim bis zur bereits erwähnten Gastankstelle auf dem Autohof (bzw. andersherum, habe ja getankt und bin dann heimgefahren) sind's fast exakt 200 km – zumindest so wie meiner eingestellt ist.

Auf den knapp 900 km haben auch wieder etliche Insekten an der »Fliegentöter«-Front des T4 ihre letzte Ruhestätte gefunden. Für den Montag stand also gleich mal der Besuch einer Waschstraße oder zumindest das herunterwaschen der sterblichen Überreste auf dem Plan. Übrigens: Der in Wagenfarbe lackierte Kühlergrill ist kein Werk eines der Vorbesitzer. Er hat zu den serienmäßigen Ausstattungsmerkmalen des T4 VR6 gehört. Danke an Zauder für die Info.

Durch die recht gemütliche Fahrweise hat es auf der Hinfahrt zu einem Durchschnittsverbruach von 13,7 Litern Gas auf 100 km gereicht. Auf dem Rückweg wollte ich es dann (endlich) mal wissen und bin dementsprechend so flott wie nur möglich bzw. den Geschwindigkeitsbegrenzungen entsprechend gefahren. Schon beim Zwischenstopp am Autohof (siehe oben) lag ich mit errechneten 16,5 l Gas recht hoch mit dabei. Das letzte Stück von Würzburg bis nach Ulm (ca. 200 km) bin ich dann gefahren was Bulli und Autobahn hergegeben haben. Das Resultat hat mich nicht wirklich gewundert: 18,7 l Gas im Durchschnitt pro 100 km.

Dauerhaft habe ich nicht vor so zu fahren. Aber jetzt kann ich (endlich) mal eine Vergleichsrechnung anstellen. Bei einem Preis von 0,549 € pro Liter Gas bin ich dann mit ca. 10,27 € unterwegs gewesen. Zum Vergleich: Bei einem 111 kW Diesel wurde mir bei Bleifuß-Fahrstil ein Durchschnittsverbrauch von 11,5–12,5 l im Schnitt angegeben. Das wären dann bei einem Preis von 0,849 € pro Liter Diesel und mit 12 Litern gerechnet ca. 10,18 € pro 100 km. Fazit: Bleifuß ist bei beiden Treibstoffvarianten nicht gut für den Geldbeutel – das ein Benziner aber deutlich teurer sein muss sei nun hiermit widerlegt.

Nicht unterschlagen will ich aber auch noch die andere Flüssigkeit, die ein VR6 nunmal gerne verbrennt: Auf den knapp 900 km hat er sich auch ca. 0,5 10W40 genehmigt – den größten Teil sicherlich auf der Rückfahrt mit dem »Bleifuß-Event«.

Meine Einkaufsliste vor den nächsten Übernachtungen: Eine Kabeltrommel mit selbstgebautem CEE-Adapter, Heizlüfter und ein Schuhabstreifer. Die Kabeltrommel deshalb selbstgebaut, weil ein ganz einfaches 10 m CEE-Verlängerungskabel schon 25 € kosten soll, ein Adapter von CEE auf Schuko ca. 18 € und umgekehrt (Schuko auf CEE damit man die Kabeltrommel auch für daheim Nutzen kann) erst gar nicht im Angebot? Ne, danke.

Dank Zauder weiß ich jetzt ja auch, dass man dickere Kabel durchaus ohne Probleme und Angst um Kabel und Dichtungen an der Vorderkante der Schiebetüre einfach nach außen legen kann. Zwar ist auf dem Bild die Schiebetüre nicht komplett zu, aber es ist wirklich kein Problem – auch nicht bei komplett geschlossener Schiebetüre.
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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 30. September 2008 bearbeitet.
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