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Das Innenleben einer T4 Beifahrertüre, Juni 2006

DeeplinkTipps & Tricks: Scheiben folieren (lassen)

Diese Seite befasst sich nicht nur mit dem Folieren von Scheiben, sondern auch mit dem Entfernen von zuvor aufgebrachten Folien. Da der Ablauf chronologisch geordnet ist, befinden sich die Informationen zum eigentlichen Folieren weiter unten.

DeeplinkScheibenfolien entfernen

Vom Vorbesitzer hatte ich die Folierung mit Folia Tec 38 (Chromolux D 5139) ab B-Säule »dazubekommen«. Da nur ein sogenannter »Heizdrahtschnitt« gemacht worden ist, hat sich die Folie an selbigem aufgrund der Wölbung abgelöst.

Da noch ein paar weitere Mängel (beispielsweise um den Griff des Schiebefensters herum) vorhanden waren, wollte ich diese Folie entfernt und durch eine andere ersetzt haben.

Anleitungen zum Entfernen gab es bereits einige im Web, doch bevor ich die Folien rausreiße, dann doch Kleberreste im Bus habe (oder gar ganze Folienstreifen), habe ich das Entfernen der Folien einem »Fachmann für Folientechnik« (Sirko Horlitz und seinem Team vom Kochelseetreffen '03) überlassen.

Benötigt wird folgendes Material/Werkzeug:

Ein Fensterreiniger (Viss »blau«), »Edelstahlputzwolle« (diese Pads für den Küchenbedarf). Es muß Edelstahl sein, da es sonst Kratzer auf der Scheibe gibt. Rasierklinge und fusselfreie Lappen.

Der Ablauf des Folierens stützt sich auf die Ausführungen von Sirko Horlitz und ist mit ein paar Bildern vom Folieren meines T4 »aufgepeppt« worden. Ich bin nicht der Folienspezialist, bei speziellen Fragen also die T4-Foren aufsuchen und dort in den FAQ nachlesen bzw. bei »Sirkman« direkt anfragen.



Zunächst muß die Folie eventuell mit einem Fön erwärmt werden bevor sie abgezogen werden kann. Manche Folien lassen sich leicht herauslösen, andere wiederum möchten hartnäckig auf den Scheiben bleiben.

Nach dem Herauslösen der Folien wird der übriggebliebene Klebstoff mit dem Fensterreiniger angelöst und mit dem Edelstahlpad zusammengeschoben. Beim Zusammenschieben des Klebers keine Lappen oder gar Papiertücher verwenden. Diese saugen nur das Wasser weg und der Kleber bleibt drauf. Zusätzlich bleiben Fussel und Papierfetzen und Staub an der Scheibe haften.
 


Wenn der Kleber mit dem Pad zusammen- geschoben worden ist, wird er mit einem Lappen von der Scheibe abgenommen.

Natürlich kann man das auch alles selber machen, doch dann ist eventuell doch noch Kleber auf den Scheiben. Vorallem wegen der Heizdrähte an der Heckscheibe hatte ich etwas Bedenken die Folien bzw. den Kleber selbst zu entfernen.

Unter anderem waren es auch Forenbeiträge wie die von »Fodi«, welche mich vor dem Entfernen der Folien zurückschrecken ließen. Bei ihm wurden mit einer Rasierklinge nochmal die Scheiben »abgefahren« und dabei ging dann auch das letzte bischen Kleber runter herunter. Allerdings waren wohl wirklich noch ordentliche Mengen an Kleber auf den Scheiben.

DeeplinkScheiben folieren lassen

Sauberkeit ist oberstes Gebot! Die Scheiben müssen innen wie außen mit viel Wasser und einem (Fenster)Reiniger von Staub und Dreck befreit werden. Natürlich müssen Heckträger, Scheibenwischer, Spoiler und andere derartige Dinge ebenfalls abgebaut oder weggeklappt werden.

Die Scheiben müssen von außen ebenfalls gereinigt werden, da die Folien zunächst außen aufgelegt und zugeschnitten werden. Dies ist auf den folgenden beiden Bildern zu sehen.



Da bei der Folie Rollenmaterial verarbeitet wurde, sieht es etwas anders aus als bei »vorgefertigten« Sätzen für die einzelnen Scheiben. Der Folie wurde von außen auf die erneut mit einer Seifenlösung befeuchtete Scheibe aufgelegt. Für die Selbermacher: Die Schutzfolie muß natürlich außen liegen. Wie auf dem ersten Bild zu sehen ist, erfolgte der grobe Zuschnitt mit etwa 10 cm Zugabe auf das eigentliche Format.

Bevor der Film exakt zugeschnitten wurde, mußte er mit einem Rackel von der Mitte der Scheibe ausgehend angedrückt werden. Im Falle der Heckscheibe wurde mit einem Fön die Folie erwärmt und so in Form gebracht. Dieses Verfahren ist nicht mit jeder Folie möglich. Das Resultat ist eine T4-Heckscheibe ohne den berüchtigten »Heizdrahtschnitt«.

Nachdem alle Falten »ausgeföhnt« waren, wurde die Folie passgenau zugeschnitten. Hierbei überlappt die Folie mit dem Siebdruck am Rande der Fenster. Sie wird also später am Innenrand der Siebdruckes und nicht etwa vor den »Siebdruckpunkten« enden. Zugeschnitten wird die Folie mit einem Edelstahl-Cutter, welcher keine Kratzer auf dem Glas hinterläßt.

Ziemlich genau in der Mitte läßt sich der Baustrahler erahnen, welcher zum passgenauen Zuschneiden aus dem Innenraum heraus die Fenster beleuchtet hat.



Die zugeschnittene Folie kann anschließend von innen angeklebt werden. Zuvor sollten die Innenscheiben natürlich gründlich gereinigt worden sein. Jedes Staubkorn mindert die Qualität und sieht später unschön aus. Die Fenster müssen nun von Innen mit der Seifenlösung befeuchtet werden.

Jetzt kann die Schutzfolie abgezogen werden. Sie wird von der eigentlichen Tönungsfolie mit zwei gegenläufig angebrachten Klebestreifen am Rand entfernt. Beim Abziehen der Schutzfolie ist die Tönungsfolie mit Seifenlösung zu besprühen.

Die Tönungsfolie wird nun mit der angefeuchteten Seite auf die Innenseite des Fensters aufgebracht und richtig positioniert. Daher sollte genügend Seifenlösung vorhanden sein.

Das Wasser zwischen Scheibe und Folie wird mit einer Rackel von innen nach außen heraus gewischt. Damit wird die Folie an die Scheibe angepresst. Dieser Vorgang ist dreimal zu wiederholen, bis der überwiegende Teil des Wassers zwischen Folie und Scheibe entfernt ist. Nun die Rakel mit einem Tuch umwickeln und damit das restliche Wasser vorsichtig aus dem Zwischenraum streichen. Dabei sollte der Rand der Folie nochmals wirklich fest angedrückt werden. So, das wäre es eigentlich dann auch schon gewesen, die Folie ist montiert.



Bei den letzten beiden Bildern kann man den Unterschied zwischen folierter und klarer Scheibe gut sehen. Die Scheibe zwischen B- und C-Säule ist foliert, die zwischen C- und D-Säule hingegen original VW (leicht grün, die sogenannte »Wärmeschutzverglasung«).

Der Unterschied sieht sehr stark aus, allerdings nur im direkten Vergleich. Dreht man sich auf dem Fahrersitz um und schaut nach hinten, hat man genügend Sicht nach allen Seiten.

Für den Fall das sich jemanden dafür interessieren sollte: Bei der Folie handelt es sich um eine SL Lumar »Alu Dark«.

DeeplinkKosten für das Folieren

Von Sirko Horlitz gibt es/gab es ein »Forenangebot«: Wird bei einem Bullitreffen foliert, so bezahlt mal für alle Scheiben ab der B-Säule 205 Euro. Der Preis ist mehr als fair, da die Arbeit wirklich hervorragend durchgeführt wird und man selbst als Ungeübter wohl kaum das gleiche Resultat hinbekommen würde.

Andere Angebote zum Folieren der Scheiben sind eher nochmal 100 Euro teurer. Meine Meinung: Folien aufkleben lassen, einfach sich in den bekannten Foren über anstehende Bulli- oder auch Foliertreffen informieren und Kontakt aufnehmen.
 
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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 30. August 2008 bearbeitet.
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