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DISH Tankanschluss, Juli 2007

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Heinz T4 (AMV) Multivan Highline V6 (LPG)

T4 Multivan Highline V6

Baujahr: 09/02
Motor: 2.8 l Benziner (AMV)
LPG-Umrüstung durch:
Europegas, Neuss 08/06
Kosten: 2300 €
Anlage: Prins VSI
Tank: 86 l (ca. 68 l effektiv)
Reichweite: bis zu 400 km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km:
LPG 17 l
Das Bedienelement ist ein wenig im Armaturenbrett versenkt. Der Tankanschluss ist unter dem normalen Tankdeckel versteckt.
Eigeninitiative: Verlegen des Kabels zum Bedienelement. Das Steuergerät der Gasanlage hat seinen Platz neben der Batterie gefunden.
Schlecht zu sehen, dennoch vorhanden: Unterhalb des Ölmeßstabs befindet sich eine der beiden Rails mit drei Injektoren. Die andere Rail wurde ein Stück weiter rechts daneben verbaut.
Blick in den Motorraum: Der eng verbaute Verdampfer. Die modifizierte Reserveradhalterung. Bereits mit Rostschutz versehen und für die Tankmontage vorbereitet.
Der Endtopf wurde zum Tank hin mit einem Wärmeschutzblech versehen. Unter dem Gastank ist genügend Platz.
Im Innenraum wurden die Montagepunkte mit Kunststoffabdeckungen »getarnt«. Klappkisten, Hund und Gasanlage? Alles kein Problem. Es passt alles rein.

Weitere Informationen

Die Umrüstung erfolgte innerhalb von 2 Tagen samt TÜV-Abnahme, Tankadapter und einer 40l Gas-Erstbefüllung. Für die Zeit der Umrüstung wurde mir ein kostenloser Leihwagen gestellt.

Als Vorarbeit meinerseits habe ich die Ersatzradaufnahme komplett entfernt und vorsichtshalber einen zusätzlichen Hitzeschutz im Auspuff-Endtopfbereich angebracht. Für den 88l-Radmuldentank von Stako gewann ich so zusätzlich Bodenfreiheit und Sicherheit, was natürlich auch der TÜV begrüßte. Es wäre somit auch ein 95l-Tank mit den Abmessungen 720x270 mm möglich gewesen. Dieser war leider weit und breit mittelfristig nicht lieferbar. So nahm ich also notgedrungen den etwas kleineren 88l-Tank mit 720x250mm und habe nun unter diesem Tank eine Bodenfreiheit von ca. 24 cm.

Ein bischen ins Detail was es das Entfernen der Reserveradhalterung anbelangt: Ich habe sie im Endeffekt komplett entfernt. Auch die Stehbolzen an dem der ehemalige »Reserveradbügel« mit 2 Schrauben befestigt worden war, habe ich aus Schönheitsgründen abgeflext. Im Bereich der beiden hinteren Längsträger, zwischen denen sich die U-förmige Reserveradaufnahme befand, darf laut TÜV nicht geflext werden, hier wurde daher das Material mit dem Hammer umgebördelt.

Der derzeitige Verbrauch – bei Kurzstrecken- und Landstraßenverkehr im Umkreis bis zu ca. 50 km – liegt bei etwa 17l/100 km, wobei sich eine Reichweite von ca. 400 km ergibt – und das ist auch wieder alles als relativ zu betrachten in Abhängigkeit der eigenen Fahrweise.

Der Gaseinfüllstutzen liegt bei mir hinter dem serienmäßigen Klapp-Tankdeckel. Das ist vorteilhaft für mich, da ich in Holland tanken fahre, wo die Gaszapfanlagen meistens in die normalen Diesel/Benzin-Zapfanlagen bereits integriert sind. So brauche ich zum Betanken nicht hin und her zu fahren. Wahrscheinlich sind wir in Deutschland von solchen Tankanlagen leider noch weit entfernt.

Der Prins-Umschalter sitzt bei mir in dem kleinen, versenkten, rechteckigen »Ablagefächchen« rechts neben dem Zigarettenanzünder, wodurch die Leuchtdioden immer schön zusehen sind – auch hierzu habe ich die Installation des Schalters für die umrüstende Firma meinerseits vorbereitet.

Den Verdampfer habe ich bewußt quer zur Fahrtrichtung installieren lassen. Er sitzt tief unterhalb der linken Scheinwerferanlage. Somit sollen eventuellen negativen mechanischen Einflüssen auf den Verdampfer vorgebeugt werden, wie sie beispielsweise durch scharfes Bremsen und starkes Beschleunigen entstehen können.

Es wurden zwei Rails mit je drei Injektoren verwendet, welche man sehr tief unten mit etwas gutem Willen auf den Fotos entdecken kann. Sie sind dort vor den Kondensatorlüftern platziert. Die tadellose Funktion im Winterbetrieb wird sich wohl noch erweisen müssen, wenn die Rails den kälteren, ja winterlichen Luftstromtemperaturen ausgesetzt sind.

Die elektronische Steuereinheit ist sinnvoll im Batteriekasten links des Minuspols, also an der linken Querseite der Batterie verbaut.

Die vier entstandenen 50 mm großen Löcher im Heckladeraumboden zur Tankbefestigung habe ich dezent mit entsprechenden Verschlußkappen wasserdicht verschlossen, welche im Sanitärhandel, Abteilung Abflußrohre erhältlich sind.

Insgesamt betrachtet bin ich mit Qualität und Ausführung der Einbauarbeiten des Teams von Europegas-Neuss sehr zufrieden. Die Mitarbeiter, größtenteils polnischer Herkunft mit guten Deutschkenntnissen, kamen mir sehr qualifiziert, routiniert und vor allem sehr hoch motiviert vor. Als zusätzliches Dankeschön erhielt ich noch von Herrn Parkitny noch einen zweiten Tankadapter für NL und ein T-Shirt mit Werbung für www.europegas.de.

Das Ende

Leider wurde der T4 bei einem Unfall so beschädigt, dass sich eine Reparatur nicht mehr gelohnt hat. Aus diesem Grunde können leider keine Updates zu Verbrauch oder wie sich die Anlage über die Jahre hinweg bewährt hat mehr zu diesem Steckbrief hinzugefügt werden.

Heinz

DeeplinkKontakt

Spezielle Anfragen zum Fahrzeug, zur Reichweite und/oder zur Umrüstung kann ich leider nicht beantworten. Der Besitzer des Fahrzeugs hat keine Veröffentlichung seiner E-Mailadresse gewünscht.

Ich kann bzw. werde daher auch keinen Kontakt herstellen. Eventuell kann über die bekannten Bus- und Gasforen ein Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer aufgenommen werden.

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© 2002–2017 by Martin Schmidt
Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 29. März 2010 bearbeitet.
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