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DISH Tankanschluss, Juli 2007

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Mikes T4 V6 (AMV) Caravelle (LPG)

T4 V6 Caravelle

Baujahr: 08/01
Motor: 2,8 Benziner (AMV)
LPG-Umrüstung durch:
Jäger Flüssiggasanlagenbau GmbH 08/05
Kosten: 2750 Euro
Anlage: Landi Renzo Omegas
Tank: 70 + 66 l (ca. 109 l effektiv)
Reichweite: ca. ?? km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km:
LPG ?? l
Die Tankanzeige inkl. Umschalter für den jeweiligen Tank. Der Gasfüllstutzen (sollte eigentlich hinten rechts in den Nebelschlussleuchten-Dummy).
Der obere Tank mit 70 Liter brutto (noch ohne Metallspinne drüber). Der untere Tank mit 66 Liter brutto.
Blick in den Motorraum: Der Gasfilter. Blick in den Motorraum: Der Verdampfer.
Blick in den Motorraum: Drei der sechs Injektoren. Blick in den Motorraum: Die Anschlüsse in der Ansaugbrücke.

Weitere Informationen

Wieso T4?

Von Februar 1996 bis Mai diesen Jahres konnte ich einen 93er BMW 520i 24V mit 150 PS mein Eigen nennen. Er war die absolute Zuverlässigkeit. Da die Kinder (3 + 1 alle 14 Tage) auch mal größer werden und sich seit unserem Hauskauf auch ein 2. Hund bei uns wohl fühlt, war im BMW kein Platz mehr. Außerdem war er in die Jahre gekommen und wir mussten sowieso die Wochenenden, alle „14 Tage“, mit 2 Autos los, wenn wir was unternehmen wollten. An Urlaub war gar nicht zu denken.

Daher der Entschluss zum Großen. In erster Linie fiel die Wahl auf einen T5. Da der Verkäufer nach der Probefahrt aber Kompromisslos (BMW gegen AHK am T5) war, fiel dann meine Wahl auf den T4, den ich im Vorfeld im Internet gefunden habe.

Wieso V6?

Diesel wollt ich nicht, und als Benziner muss er auch das Gewicht ziehen können. Außerdem sollte doch Fahren Spaß machen, und der V6 hat ähnliche Spurtdaten wie mein alter BMW, der mir 9 Jahre Spaß gemacht hat.

Wieso Gas?

Nachdem ich feststellte, dass der V6 die meisten Lobe eingeheimst hatte, entschied ich mich für ihn. Nachteil: Da er Vollausstattung hat und auch seine Reifen nicht die Kleinsten (245er) sind, säuft er Unmengen. Also stand schon beim Kauf fest, dass er zeitnah mit Gas nachgerüstet wird.

Polen oder Deutschland?

In erster Linie stand die Preisfrage. Auf meiner Suche im Web kam ich auf die Seite www.gaskutsche.de und stolperte über Holgers T4. Ich bat X_Fish um einen Kontakt zu Holger, was auch super funktionierte. Nach einigen nützlichen Ratschlägen wand ich mich nun erst einmal an die Firma Jäger Berlin, welche nach einer Umrüstung in Polen den TÜV machen sollten. Nachdem ich dort erfahren habe welche Anlage verbaut werden müsste, rief ich in Polen an um mir einen Kostenvoranschlag machen zu lassen. Dieser lautete € 1.750,- plus € 350,- für den 2. Tank. Also € 2.100,- zuzüglich ca. 350,- für TÜV und Abgasgutachten, zuzüglich 3 Tage Verdienstausfall, Unterkunft in Polen, und nicht zu vergessen die Spritkosten nach Polen, von dort nach Berlin und wieder zurück nach Hause. Ich wäre, grob überschlagen, bei € 3.100,- gewesen. Nach diesem Überschlag rief ich nochmals in Berlin an um mir von der Firma Jäger ein Angebot machen zu lassen.

Fazit: € 2.750,- inkl. 2. Tank (beide waren gefüllt) mit TÜV und Abgasgutachten. Also doch Deutschland.

Die Umrüstung

Nach einigen Faxen hin und her und ein wenig auf den Termin warten war es am 22.08. soweit. Ich schnappte mir meine Caravelle und meinen Sohn, und es ging auf nach Berlin. Dort ging alles ganz schnell. Auto und Schlüssel abgeben, Mietwagen (€ 20,- je Tag, ab 4. Tag kostenlos) nehmen und wieder zurück.

Am 26.08. bin ich dann mittags wieder dort gewesen um den Bus wieder abzuholen. Man war noch dabei den Umschalter für die Tanks einzubauen, also nahm ich mir noch ein wenig Zeit für Berlin. Als ich 14 Uhr wieder da war, war auch mein Bus fertig. Nach einer ausführlichen Einweisung bin ich dann wieder zurückgefahren. Anfangs mit einem mulmigen Gefühl. Auf der Autobahn habe ich mich dann langsam durch die Tachozonen getestet. Aber nur 2. Mal Kickdown und einmal 195km/h. Ansonsten 150km/h durchgefahren.

Fazit

Der Bus läuft super auf Gas. Einziger Unterschied zu Benzin: Die Automatik schaltet etwas eher hoch, was nicht unbedingt von Nachteil sein muss wenn man sparen will.

Polen muss nicht unbedingt billiger sein.

Soweit der Stand der Dinge. Update folgt.

Update: 26.09.2005

Die ersten 1600 km auf Gas habe ich hinter mir und muss sagen das ich die Umrüstung nicht bereut habe. Ein paar Probleme gibt es leider: Die Automatik schaltete etwas früher hoch, bei 190 km/h im Dauerbetrieb schaltete die Gasanlage einfach ab und eine Zündspule hatte sich verabschiedet.

Letzteres hatte aber nichts mit der Gasanlage zu tun. Scheint eine Macke beim V6 zu sein. Die anderen beiden Probleme wurden heute bei der ersten Inspektion behoben.

Bei 190 km/h war der Druck zu niedrig und dadurch das Gemisch zu mager. Dafür war es im Leerlauf war es zu fett, daher fehlte der Anzug beim Beschleunigen und die Automatik schaltete früher hoch.

Nach einer Justierung am Laptop waren alle Probleme beseitigt. Sprint und Dauerlast (Tempomat bei 200 rein) funktionierten tadellos. Wie sich die Neueinstellung auf den Verbrauch auswirkt lässt sich noch nicht sagen, wird aber beim 15000 km Update an dieser Stelle nachgeholt.

Update: Die ersten 10.000 km auf Gas sind abgespult (25.02.06)

Wie bereits geschrieben ging die Heimfahrt nach dem ersten Nachstellen recht gut. Mit der Zeit stellten sich jedoch immer mehr Probleme ein. Die Gasanlage stieg beim schnellen Beschleunigen und bei Dauerlast 190km/h immer öfters aus. Mit der kalten Jahreszeit wurde es immer schlimmer und ich musste feststellen, dass manche Tankstellen scheinbar nur LPG anbieten, aber von dessen Mischungsverhältnis keine Ahnung haben. Die schlimmste war eine Nahe Lützen, bei der nach dem Tanken und -12 Grad Außentemperatur an einen normalen Gasbetrieb nicht mehr zu denken war.

Das nächste Problem war mein Kühlsystem. Vor der Umrüstung keine Probleme. Nach der Umrüstung immer wieder Warnmeldungen zum Füllstand. Nach dem Öffnen der Verkleidung stellte ich fest, dass die Abzweige, welche für den Verdampfer eingebaut wurden, undicht waren. Aber bevor ich die reparieren lassen konnte kam der große Gau (10.000km): Die Kinder waren bei Oma und Opa. Meine Dame und ich wollten Essen fahren. Beim Abstellen stellten wir ein extremes Zischen fest: Die Gasanlage war fertig.

Es strömte Gas aus, so dass ich sie außer Betrieb nahm. Am nächsten Morgen stellte ich Gasaustritt am Verdampfer fest. Ich schrieb sonntags eine Mail an Jäger Berlin, hatte montags eine Antwort, dienstags einen Rückruf und hatte donnerstags einen Termin. Ohne großartig rumzuschrauben flog der alte Verdampfer raus. Meine Störungen wurden mittels Einstellungen beseitigt und auch die Leckage am Kühlsystem wurde behoben.

Resultat dieser Aktion: Der Bus surrt wie eine Biene und auch die Gasanlage ist bis jetzt kein einziges Mal ausgestiegen. Noch nicht einmal bei 220km/h Dauerlast.

Falls dies doch wieder häufiger vorkommt, werden entweder die Düsen getauscht, oder ein zweiter Verdampfer eingebaut. Bezüglich Düsen gibt es von der Werkstatt den Hinweis, dass LandiRenzo seit kurzem drei verschieden Typen anbietet, die in Verbindung mit dem eingesetzten Verdampfer die jeweilige Leistung absichern sollen. Grüne, schwarze und weiße Injektoren. Die Schwarzen habe ich derzeit drin.

Sie sind mit meinem Verdampfer bis 165kW belastbar, was beim Bus (Eigengewicht) wahrscheinlich nicht ausreichend ist. Daher der geplante Wechsel.

Das soll es erst einmal gewesen sein. Die ersten 10.000 km sind durch, mal sehen wie's weitergeht.

Ach ja, eins wäre da noch. Hatte ich beinahe vergessen: Die Reichweite beträgt bei meinem Fahrstil etwa 500 km und bei dem meiner Frau 650 km. Das soll was heißen! Der Verbrauch liegt derzeit (mit Winterreifen) bei ca. 17,9 l/100km für Sprit und Gas.

Mike

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 30. August 2008 bearbeitet.
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