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Wichtiger Hinweis bezüglich des Endes der Subventionierung von LPG in Deutschland

Ich bin per E-Mail gebeten worden auch auf gaskutsche.de einen Hinweis auf die derzeit laufende Petition »Autogas Steuervorteil nach 2018 verlängern!« zu verlinken.

Worum es geht als Zitat: »Laut Koalitionsvertrag vom 16.12.2013 zwischen der CDU, CSU & SPD sollte die Steuervergünstigung für Autogas und Erdgas ab 2019 verlängert werden. Zitat aus dem Koalitionsvertrag von Seite 32: "Die bis Ende 2018 befristete Energiesteuerermäßigung für klimaschonendes Autogas und Erdgas wollen wir verlängern". Unterschrieben u.a. von Dr. Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel. [...]«. Dem ist bekanntlich mittlerweile nicht mehr so.

Die Möglichkeit zum Unterzeichnen besteht seit dem 27.01.2017 aktiv und endet am 26.07.2017. 110'000 Unterschriften sind für das Quorum notwendig.
Detailaufnahme vom Gaseinbau

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Robys T4 Winnebago Rialta 2.5 l (LPG)

Agrotrons Caravelle GL Syncro 2.5 l
Robys T4 Winnebago Rialta
Winnebago Rialta

Baujahr: 06/95 (EZ)
Motor: 2.5 l Benziner (ACU)
LPG-Umrüstung durch:
Firma MT Autotechnik, Grefrath 06/12
Kosten: 1886,32 €
(ohne Eigenleistung, zzgl. 940€ für Integrierung des dritten Tanks, wird unten im Text erläutert)
Anlage: OMVL DREAM XXI
Tank: 105 l (ca. 84 l eff.)
Reichweite: ca. 440 km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km: LPG 19–20 l

»Ein nicht ganz alltäglicher T4 mit einer nicht ganz alltäglichen Gasanlage«. So könnte man den auf dieser Seite vorgestellten Winnebago Rialta bezeichnen.

Daher vor der Flut an Bildern rund um den Gaseinbau ein paar Daten, welche sich die Meisten vermutlich wünschen: Kosten, Besonderheiten beim Umbau und wie die Umrüstungskosten durch Eigenleistung bei der Umrüstung gedrückt werden konnten.

Die Gasanlage kostete – ohne dabei die vom Besitzer vorgenommenen Arbeiten finanziell zur berücksichtigen – 1626,42 Euro. Hinzu kamen für die beiden Gastanks (28 und 37 l brutto) noch einmal 226 Euro, der bei der Firma Wynen bestellte interne Tank verursachte zusätzliche Kosten von 940 Euro. Die Eintragung in den Fahrzeugbrief kostete 15,90 Euro.

Als Eigenleistung wurden Arbeiten wie etwa den Aus- und Einbau der Ansaugbrücke sowie den Einbau der Gastanks vorgenommen. Natürlich nach Anweisungen des Umrüsters, damit bei der Abnahme später alles problemlos über die (Hebe)Bühne geht.

Den eigentlichen Einbau der Gasanlage erledigte die Firma MT Autotechnik, am Weidenbusch 8, 47929 Grefrath. Der ursprüngliche Angebotspreis ohne Anschlusskosten für den internen Tank betrug 2655 Euro. Der besondere Clou: Der wie oben bereits erwähnt bei der Firma Wynen Gas GmbH, Freiheitsstrasse 242, 41747 Viersen erworbene Gastank mit 40 Liter Bruttovolumen wurde in die für den Fahrbetrieb bestehende Anlage integriert.

Der alte, weiße, US-amerikanische Tank konnte nicht nach europäischen Richtlinien abgenommen werden. Daher musste er ersetzt werden. Die Kosten für den Tanktausch inklusive Gasabnahmeprüfung beliefen sich auf 790 Euro, hinzu kamen nochmals 150 Euro für den Einbau des zusätzlichen Gasentnahmeventils und den Anschluss an die bereits eingebaute Gasanlage für den Fahrbetrieb.

Richtig gelesen, ein zusätzliches Magnetventil am Tank macht es möglich, das Gas für Heizung, Warmwasser und Kochen zu verwenden. Natürlich alles legal und mit dem Segen des TÜVs.

Die Nutzung des Tanks mit dem zusätzlichen Anschluss in der Gasphase war bereits vor dem Umbau auf LPG geplant und wurde daher von der Firma MT-Autotechnik berücksichtigt. Der Anschluss des Tanks von Wynen war dort mit einem entsprechenden Anschluss bereits vorbereitet worden.

Genug der Worte, jetzt kommen die Bilder.

Deeplink Die Gastanks im und unter dem Winnebago Rialta

Der alte, weiße Tank für die Heizung
Der alte, weiße Tank für die Heizung
Die beiden am Fahrzeugheck platzierten Tanks
Die beiden am Fahrzeugheck platzierten Tanks

Der weiße Tank diente wie ursprünglich vom Hersteller vorgesehen ausschließlich der Gasversorgung zum Kochen und den sonstigen Funktionen welche Gas im Rialta benötigt haben. Er musste ausgebaut werden. Ersetzt wurde er durch einen roten Tank %-–% weiter unten folgen Bilder von ihm –, welcher die Funktionen des weißen Tanks ersetzt.

Auf dem Bild rechts ist der Abstand zum Schalldämpfer zu sehen. Zusätzlich wurden Zinkbleche beidseitig zur Abschirmung montiert.

Unterflur montierte zylindrische Tanks
Unterflur montierte zylindrische Tanks
Genügend Abstand zum Schalldämpfer
Genügend Abstand zum Schalldämpfer

Für die Entnahme kann zwischen den beiden unterflur montierten Tanks per Schalter gewechselt werden. Die Entnahme für den Fahrbetrieb erfolgt daher entweder aus dem größeren der beiden grauen Tanks oder aus dem kleineren Tank. Der kleinere Tank ist jedoch mit dem roten Tank im Innenraum gekoppelt. Daher kann bei der entsprechenden Stellung des Schalters zwischen diesen beiden Varianten der Entnahme für den Fahrbetrieb gewählt werden.

Einfach erklärt: A = Unterflurtank (27 Liter), B = Unterflurtank (35 Liter), C = innenliegender Tank (40 Liter). Zwischen B und A/C kann hin und her geschaltet werden. Der Tank C hat keine Tankanzeige am Cockpit, sondern lediglich in der Wohnraumzelle.

Daher ist der Tank C mit seinen 40 Litern sozusagen eine sehr lange Reserve, welche nur mit einem roten Punkt im Bedienelement angezeigt wird.

Einer der beiden Tanks. Hersteller: Irene.
Einer der beiden Tanks. Hersteller: Irene.
Genügend Abstand zum Auspuffrohr
Genügend Abstand zum Auspuffrohr


Die beiden unterflur montierten Tanks sind hinter der Hinterachse platziert. Nur an extrem starken Steigungen kann es daher theoretisch zu Problemen kommen.

Wie man auf den Bildern sehen kann sind jedoch auch Auffahrten kein großes Problem für den Rialta beziehungsweise die beiden Tanks unter dem Heck.

Position der beiden Tanks am Heck
Position der beiden Tanks am Heck
An einer Auffahrt: Kein Problem mit den Tanks
An einer Auffahrt: Kein Problem mit den Tanks

Die Leitungen zum und vom Tank laufen zwischen Rücklicht und Radhausausbuchtung neben der Entlüftungsklappe (oben im Bild) nach außen.

»Winnebago Rialta«-Schriftzug
»Winnebago Rialta«-Schriftzug

Der »Rialta«-Schriftzug an einer der Seiten des Wohnmobils. Darunter ist der Name des Herstellers des Wohnmobils zu erkennen: »Winnebago«.

Seit 1958 stellt der Hersteller aus den USA (Iowa) Wohnmobile auf Basis unterschiedlicher Hersteller her. In den USA werden Wohnmobile übrigens als »recreational vehicles« oder abgekürzt »RV« bezeichnet.



Der Tankentkoppler auf dem nächsten Bild dient zur Regelung der Entnahme aus den Tanks. Er sorgt für die separate Entnahme vom Gas aus den einzelnen Tanks, da die Tanks – so wie sie verbaut wurden – nur einzeln und nacheinander entleert werden dürfen.

Tankentkoppler
Tankentkoppler
40 Liter (brutto) Tank (Wynen)
40 Liter (brutto) Tank (Wynen)


Der rote Tank fasst 40 Liter (brutto) und ist innen im Fahrzeug montiert. Er dient als Quelle für Gas aus der Gasphase (im Tank oben entnommen). Somit dient er zum Kochen, der Warmwasserversorgung, dem Kühlschrank und dem Heizen. Durch ein zweites Entnahmeventil kann er auch zur Entnahme von Gas für den Fahrbetrieb genutzt werden. Der Anschluss für die klassischen Wohnmobilfunktionen ist am Druckminderer am Tank zu erkennen.

Der zweite Anschluss wird über ein Magnetventil angesteuert. Das Gas kann beziehungsweise wird auch für den Fahrbetrieb genutzt und dazu unten im Tank, also in der Flüssigphase entnommen.

Entnahme in Gas- und Flüssigphase möglich
Entnahme in Gas- und Flüssigphase möglich
Der rote Tank von innen betrachtet
Der rote Tank von innen betrachtet

Wenn man auf den Bildern genau hinsieht, kann man auf der Abdeckung des roten Tanks einen Schriftzug erkennen. Der große, runder Messingdeckel mit Aufschrift »Wynen-Gas« verdeckt einen sogenannten Dish-Anschluss. Über diesen Anschluss wird der rote Tank befüllt.

Außen am Fahrzeug befindet sich ein sogenannter »HK-Flach«-Anschluss. Dieser kann mit einem Adapter (ACME, Dish oder Bajonett) versehen werden und dient der Befüllung der anderen beiden Tanks.

Während der Fahrt ist auch dieser Tankanschluss durch die Seitenklappe des Rialta verdeckt.

Der Vorteil der Positionierung der beiden Tankanschlüsse: Beim Tanken braucht man die Tankpistole nur kurz umsetzen, neu festschrauben und nicht erst mit der Pistole zu einer anderen Ecke des Fahrzeugs zu laufen um es dann dort zu betanken. Beim Rialta wäre da unter Umständen ein gutes Stück zu laufen. So ist alles schön nah beieinander und beim Betanken braucht man nicht extra das Fahrzeug umsetzen.

Original von Winnebago: Abdeckung des Tanks
Original von Winnebago: Abdeckung des Tanks
Die gasdichte Abdeckung vom roten Tank
Die gasdichte Abdeckung vom roten Tank


Natürlich muss die Installation des Tanks im Innenraum nach den gültigen Bestimmungen so beschaffen sein, dass er niemanden gefährden kann.

Im Rialta ist daher eine entsprechende gasdichte Abdeckung über dem neuen roten Tank eingebaut. Darunter verbirgt sich jetzt der neue, rote 40 Liter fassende Tank. Durch die Kunststoffschutzummantelung am linken Bildrand ist lediglich die Verkabelung der internen Tankanzeige geführt. Die gasdicht geführten Leitungen im Innenraum sind leider auf den Bildern nicht zu sehen.

Deeplink Blick in den Motorraum

Wer den VW T4 kennt weiß, dass es im Motorraum unter Umständen ein wenig eng zugehen kann. So auch bei meinem Winnebago auf T4-Basis. Der 2.5 l bietet aber genügend Platz für die Komponenten der Gasanlage.

Injektor-Rail über der Ansaugbrücke
Injektor-Rail über der Ansaugbrücke
Fünf Injektoren – einer pro Zylinder
Fünf Injektoren – einer pro Zylinder


Steuergerät OMVL Dream XXI vor der Batterie
Steuergerät OMVL Dream XXI vor der Batterie

Die Rail mit den fünf Injektoren wurde von oben zugänglich montiert. Was man auf den Bildern gut sehen kann sind die Leitungen, welche die einzelnen Injektoren schalten.

Nach unten sind die Gasleitungen zu den einzelnen Anschlüssen in der Ansaugbrücke herausgeführt. Diese haben sich leider nicht fotografieren lassen.

Vom TÜV gefordert und bei diesem T4 auch so ausgeführt: Die feste Verschraubung der Injektoren beziehungsweise der Rail.


Das Steuergerät wurde in der Nähe der Batterie platziert. Normalerweise befindet sich die Abdeckung des Batteriekastens auch über dem Steuergerät. So ist es vor Spritzwasser genausogut geschützt wie die Batterie.

Mangels ABS-Steuergerät genügend Platz
Mangels ABS-Steuergerät genügend Platz
Der Verdampfer im Motorraum
Der Verdampfer im Motorraum


Schwer mit der Kamera zu fotografieren: Der Verdampfer. Ist eben doch ein klein wenig eng für Verdampfer und Digitalkamera.

Auf dem Bild kann man sehr gut anhand der Beschriftung die Leitungen zuordnen. Im Vordergrund sieht man eine der beiden Leitungen für den Kühlwasserkreislauf. Dahinter verbirgt sich die Gasleitung in der Gasphase, welche vom Verdampfer an die Rail mit den Injektoren führt.

Kabelbaumstecker für OBD
Kabelbaumstecker für OBD
Umschaltventil Tank A+B auf Tank C
Umschaltventil Tank A+B auf Tank C

Nachdem die Komponenten im Motorraum soweit erklärt sind noch ein Bild vom Innenraum des T4: Die zusätzlichen Bedienelemente für den Betrieb mit LPG.

Bedienelement im Cockpit
Bedienelement im Cockpit

Der kleine Schalter neben dem Bedienelement dient der Umschaltung von Tank B nach A/C und umgekehrt.

Außerdem noch zwei Fotos vom Bedienelement und dem Gastankumschalter links daneben sowie zwei Fotos von der Einbausituation des innen liegenden Gastanks für beide Nutzungsarten (flüssige/ gasförmige Entnahme) vor Einbau der gasdichten Gastankabdeckung.



Deeplink Weitere Informationen

Noch bevor dieser Steckbrief online ging, war der Rialta unterwegs zum Oktoberfest 2012 nach München. Zuvor wurde bei der Erstbetankung eine Befüllung von rund 74 l erreicht (vom Umrüster war noch ein Rest in den Tanks). Rechnet man das Volumen der Tanks zusammen kommt man auf ein Bruttovolumen von etwa 105 Liter. Netto wären dies somit etwa 84 Liter LPG.

Bis zum Oktoberfest 2012 wurden noch keine weiteren Strecken zurück gelegt und die zweite Betankung ließ noch auf sich warten. Inzwischen sind die Zahlen bekannt.

Auf dem Weg zum Oktoberfest 2012
Auf dem Weg zum Oktoberfest 2012

Wer ein so großes Fahrzeug bewegt, kann den Verbrauch schon erahnen. Wer bisher nur einen VW T4 in normaler Bauweise gelenkt hat ist vielleicht vom ersten ermittelten Verbrauch in Höhe von 19,04 Litern auf 100 km geschockt

Allerdings hatte der Umrüster schon vorsichtig vorgewarnt. Der Rialta wiegt fast drei Tonnen und er ging eher von einem Verbrauch von bis zu 30 Litern auf 100 km aus. So gesehen, ist der Rialta, für ein solches »Schlachtschiff« von Wohnmobil, noch immer recht günstig unterwegs.

Wir freuen uns auf weitere Touren mit dem Rialta und werden sicherlich in einigen Monaten mit einem Update über die bis dahin gewonnenen Erfahrungen berichten können.

»Roby«

DeeplinkKontakt

Per E-Mail: robybons@t-online.de

Bitte Anfragen zum Fahrzeug, zur Reichweite oder zur Umrüstung direkt an diese Adresse stellen.

Mir ist keine andere als diese E-Mailadresse bekannt. Sollte sie nicht mehr aktuell sein, so kann ich keine E-Mails an eine andere Adresse weiterleiten.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 11. November 2012 bearbeitet.
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