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DISH Tankanschluss, Juli 2007

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Thomas' T4 2,5l (LPG)

T4 Transporter, jetzt Eigenausbau-WoMo

Baujahr: 02/93
Motor: 2.5 l Benziner (AAF) Automatik
LPG-Umrüstung durch: KFZ-Meisterbetrieb Rolf Kittler, Gröbitz (bei Naumburg)
06/04
Kosten: 1960 Euro (inkl. Abnahme)
Anlage: Stargas DL 410 (Venturi)
Tank: 79 l (ca. 63 l effektiv)
Reichweite: ca. 320–400 km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km:
LPG 17–20 l
Das Bedienelement im Cockpit. Blick in den Motorraum: Der Verdampfer.
Das Steuergerät befand sich anfangs vor der Batterie im Motorraum. Die Stelle hat sich jedoch nicht bewährt (Feuchtigkeit). Das Steuergerät befindet sich jetzt ersteinmal provosorisch neben der Batterie und ist mit Clips an den Kabeln festgemacht. Es wird spätestens nach dem nächsten Winter dauerhaft befestigt.
Anstelle des Reserverads montierter Tank. Die Bodenfreiheit hat darunter nicht gelitten, die Höhe des Tanks beträgt etwa 225 mm. Der größere Gastank hat ein Hitzeschutzblech bekommen, eine Querstrebe im Bodenblech wurde angepasst.
Der Anschluß zum Betanken ist hinten rechts in der Stoßstange montiert. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Dish-Anschluss, auch »Italienischer Anschluss« genannt. Noch ein Bild von den Gegenblechen, welche zur Tankbefestigung verbaut wurden. Natürlich wurde nach der Montage der Bleche der Korrosionsschutz erneuert bzw. an den gebohrten Löchern aufgetragen.
Noch ein Blick unter das Fahrzeug: Der Muldentank unter dem Bus. Bei einem der ersten Tankvorgänge.

Weitere Informationen

Inzwischen ist fast ein Jahr mit Autogas vergangen. Auf LPG bin ich dank der Hilfe einiger Internetseiten gekommen, damit ging die Umrüstung bzw. der ganze Ablauf und die Informationssuche auch viel gezielter und schneller von der Hand. Danke an dieser Stelle an alle Personen, die Informationen zur Verfügung stellen.

Ein Fazit nach 24.000 km

Die Kostenreduzierung beim Treibstoff (insgesamt einschließlich Benzinverbrauch für den Startvorgang oder bei gelegentlich komplett leergefahrenem Gastank) beläuft sich auf etwa ein Drittel.

Die Umrüstung war also durchaus lohnenswert. Für mein Fahrzeug liegt die Armortisationsschwelle beim derzeitigen Benzinpreis bei etwa 40.000 km.

Kinderkrankheiten

Reichweite und Verbrauch schwanken sehr. Der Verbrauch bzw. die Füllmenge beim Tanken ist auch abhängig von Aussentemperatur, Fahrprofil, Qualität bzw. Mischung des Gases (Propan/Butan), und von der Tankstelle selbst (Druck beim Tanken).

Die Mindestreichweite liegt bei etwa 320 km, was bei bei zügiger Beschleunigung und hohem Stadtanteil erreicht wird. Über 400 km Reichweite bei Überlandfahrten kamen auch vor (getankt in Bernburg/Saale), allerdings selten (ca. 450 km mit einer Tankfüllung, einmal in Italien)

Winterverbräuche von um die 21 l LPG auf 100 km wurden vom Umrüster mit »Abwarten bis es warm draussen ist« kommentiert. Dieser Meinung habe ich mich allerdings noch nicht so ganz angeschlossen.

Das Steuergerät ist gegen Nässe empfindlich da es keine wirkliche Kapselung hat. Daher wurde die Einbaulage bzw. der Einbauort verändert.

Der Umrüster meint, die ab halbleerem Tank nicht mehr funktionierende Füllstandsanzeige wäre systembedingt, Schwimmer im Tank stößt vermutlich an, wäre eine Folge der Feuchtigkeit im Steuergerät und/oder der erstmaligen Programmierung, die nicht wieder komplett auf Null zu stellen ging; Aufwand/Nutzen eines Komplettausches. Eine zufriedenstellnde Lösung für mich steht leider noch aus.

Ergo fahre ich derzeit eigentlich nur nach Tageskilometerzähler, was bei Fahrerwechsel und Zwischennachtanken durchaus problematisch ist.

Mein Umrüster zeigte sich übrigens beim Umbau sehr flexibel, bezüglich der Beseitigung der oben genannten Kleinigkeiten bin ich optimistisch.

Mein Gesamtfazit lautet: Umrüstung ist bei diesem Fahrzeug und Motor empfehlenswert.

Update März 2008:

Es wird Zeit für en neues Fazit nach 83.000 km bzw. fast vier Jahren mit LPG: Er fährt und fährt und fährt und inzwischen zeigt der Tacho über 256.000 km. Dazwischen gab es eine eine »Generalrepatatur« vom Motor. Dies bedeutet: Neue Kolben, neue Kurbelwellenlager, Kopfdichtung (planen und erneuern), Ventile neu einschleifen und dies und das.

Die Verbrauchswerte je 100 km kann ich nun im Durchschnitt mit etwa 18 l LPG zuzüglich 1 l Normalbenzin angeben.

Dies ist ein über vier Jahre und 83.000 km erreichneter Mittelwert. Der mit 1 l angege bene Benzinverbrauch beinhaltet sämtliche Benzinverbräuche, also Startvorgänge, Fahrten auf Benzin da der Gastank leer war, Fahrten aufgrund Tankstellensuche, Probeläufe bei Motorreparaturen und dergleichen. Der »reale Benzinverbrauch in der Startphase« wie ihn viele herauszurechnen versuchen, konnte ich daher nicht berechnen.

An die hilfsweise Gasfüllstandsüberwachung mittels Tageskilometerzähler und das »Schätzeisen« von Bedienelement hab ich mich gewöhnt.

Ich merke übrigens einen leeren Tank gelegentlich auch schon daran, dass das Fahrzeug ab ca. 50 km »vor leer« bei langezogener, schnell befahrbarer Autobahnrechtskurve (welche ich regelmäßig befahre) mit einem spürbaren Leistungsabfall reagiert.

Die Ursache für dieses Verhalten liegt vermutlich darin, dass der Inhalt im Tank durch die Fliehkrafft so weit nach links wandert, dass das Auslassventil nur noch aus der Gasphase entnehmen kann und damit wohl nicht genug nach vorn zum Motor bzw. Verdampfer gelangt.

Mit zur Wartung gehört bei mir ein gelegentliches, vorsorgliches Kerzenwechseln (ich verwende die Standardkerzen NGK BPR7ES), welches ich etwa alle 20.000 km vornehme.

Leider scheint der Radmuldentank nicht ausreichend genug für den Außeneinsatz lackiert worden zu sein. Etliche Roststellen, sicherlich auch durch viele, viele Steinschläge, sind inzwischen schon an der dicken Hülle zu sehen bzw. wurden entsprechend behandelt.

Negativ und auch teuer war, dass die Benzinpumpe kaputt gegangen ist. Dies führe ich darauf zurück, dass ich zu oft Benzin leer gefahren habe. Anschließend ist die Pumpe trocken gelaufen, oder sie wurde einfach auch nur altersbedingt defekt. Nun wird der Bus immer mit einer Benzinfüllung von wenigstens 10 Liter gefahren.

Aufgetretene Störungen in den vergangenen vier Jahren:

Gelegentliches Backfire (manchmal wenn kurz vor leerem Tank oder beim Wiederanfahren nach langer heisser Autobahnfahrt mit anschl. Leerlauf z.B. beim Warten an der Abfahrt) führte dazu, dass die Verschlussplatte der Rückschlagklappe sich in den Ansaugtrakt verklemmt hatte.

Zuerst wurde irgendeine Motorstörung durch die Explosion vermutet, da Motor danach schlechter zog. Die undefinierte, zu geringe Luftzuführ führte dann meist dazu, dass nur noch Benzinbetrieb halbwegs funktioniert hatte. Später muss die Klappe sich wieder von selbst »losgerüttelt« haben.

Als er danach mal gar nicht mehr lief, musste ich unterwegs doch Fehlersuche betreiben. Eine ernsthaft eingeklemmte Prallplatte/-klappe wurde festgestellt, wieder »rausgefuddelt«, was meist nur noch unter Einsatz einer Zange oder anderer Gewalt geht. Inzwischen wurde eine neue Rückschlagklappe gekauft und bereitgelegt. Natürlich gab es seitdem kein Backfire mehr und somit noch keine Notwendigkeit die Klappe auszutauschen. Sie wird trotzdem eingebaut sobald das Wetter dies im Frühling zulässt.

Nach dem Problem mit der Klappe gab es später mal eine Undichtheit am zweiten Verdampfer für die Kochstelle. Zurückzuführen war dies darauf, dass sie für Unterflurmontage nicht ausgelegt ist: Die Korrossion von Streusalz und Messing-Al-/o.Zinkgehäuse war nicht wirklich günstig. Zur Zeit ist der Verdampfer ausgebaut. Wer hat einen Romano E13 67R01 0149 - Verdampfer für mich? Er heisst bei Romano »REDUCTION GEAR TYPE RIS/00«, Romano liefert aber leider nur an Umrüster aus.

Nervende Störungen:

Der Motor ging eine zeitlang nach dem Anhalten an der Kreuzung aus, wieder starten und weiterfahren war aber möglich. Der Umrüster fand den Fehler trotz drei mehrtägiger Werkstattbesuche nicht. Das Problem wurde schließlich doch noch ausfindig gemacht. Letztliche war die Ursache, dass das Kabel zur Lambdasonde schlicht und ergreifend einen Wackelkontakt hatte. Vermutlich zum einen Weil die Leitung schon alt war und da die Abzweigung zum Gassteuergerät schlecht gelötet war.

Wenn der Auspuff warm war (ausgedehnt) und zudem eine Haltebremsung stattfand, trat dies besonders auf: Die Lambdasonde meldete dem Steuergerät die Werte zum Anreichern, Anfetten.

Dies führte, zum Erstaunen aller bisher Befragten, im Gasbetrieb letztlich zum Ersticken, weil zu wenig Verbrennungsluft vorhanden war (daher starb der Motor ab), im Benzinmodus lief er dann eben sehr fett aber er lief noch...

Die Ursache hat übrigens erst eine polnische Werkstatt entdeckt als es im Urlaub zu häufig auftrat. Die Mechaniker haben ganze acht Minuten gebraucht. Das Ganze mit Logik, Fehlereingrenzung und ohne einen Laptop! Nach 20 Minuten war alles erledigt und das Problem behoben. Kostenpunkt: Weniger als ca. 10 Euro.

Der Katalysator war auch noch zerbröselt. Eventuell als Folge des oben genannten Problems und thermischer Probleme? Vielleicht war er auch nur alt, schließlich hatte er schon 220.000 km unter dem Bus seinen Dienst verrichtet.

Übrigens, die nach Umrüstung sich entwickelnden Kraftstoffpreise führten letztlich bereits bei ca. 33.000–35.000 km zur Armortisation (rein mit den Kraftstoffkosten als Berechnungsgrundlage).

Thomas

DeeplinkKontakt

Spezielle Anfragen zum Fahrzeug, zur Reichweite und/oder zur Umrüstung kann ich leider nicht beantworten. Der Besitzer des Fahrzeugs hat keine Veröffentlichung seiner E-Mailadresse gewünscht.

Ich kann bzw. werde daher auch keinen Kontakt herstellen. Eventuell kann über die bekannten Bus- und Gasforen ein Kontakt mit dem Fahrzeugbesitzer aufgenommen werden.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 30. August 2008 bearbeitet.
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