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DISH Tankanschluss, Juli 2007

Deeplink Weitere Bullis mit Gas: Zauders T4 VR6 (LPG)

Multivan VR6

Baujahr: 08/96
Motor: 2,8l Benziner – VR6 (AES)
LPG-Umrüstung durch:
B.K.-Autocenter Dorsten 02/03
Kosten: 2850 Euro
Anlage: Sequentielle Anlage von AEB
Tank: 77 l (ca. 61,5 l effektiv)
Reichweite: ca. 420 km (nur auf LPG)
Verbrauch je 100 km:
LPG 15 l
»Muldentank« in der Reserveradhalterung. Rechts an der Stoßstange ist der abgedeckte Tankstutzen zu sehen Die sechs elektrisch getakteten Injektoren wurden von oben angebracht.
Die neue Position der Injektoren (früher waren sie unten im Motorraum platziert) spart Zeit und Geld beim Einbau und erleichtert die Wartung. Bedienfeld bzw. Umschalter mit Füllstandsanzeige (mittels LEDs) im Armaturenbrett

Warum T4 – und dann noch mit Autogas?

Angefangen hat alles 1986, als wir in unserer Familie den ersten Bulli bekamen. Es war ein T3, Baujahr 1984 mit einem 50 PS Diesel-Motor in der Farbe »Bausstellenblau«. Knapp 2 Jahre darauf hat ein Verkehrsteilnehmer mit heftigen Wahrnehmungsstörungen (im Ort mit 75 km/h) dem Leben des ersten Familien-Bullis den Garaus gemacht. Wirtschaftlicher Totalschaden, da Lenkung völlig hinüber und Front stark verzogen. Fest stand: Der neue wird auch wieder ein Bulli. Es wurde ein weißer Transporter T3, Bj. 8/1986 mit 70 PS, 1,6 l TurboDiesel-Motor. Ihn fuhren wir recht lange bis in Jahr 2001 hinein. Dann wurde er nach insgesamt 420.000 km (incl. Austauschmotor) auf Grund von Ölverlust aus Motor und Getriebe durch eine T4 Fenster-Transporter mit TDI-Motor (2,5 l 65 kw) ersetzt.

Ich selbst fuhr als erste eigenes Auto auch einen Bulli. Ein T2-Campingbulli von 1976 mit 50 PS Boxermotor war mein Eigen von 1994 bis 1996. Ihm folgte 1997 ein Peugeot 205 New Look mit 1,9 l, 64 PS Diesel-Maschine. Als der Peugeot 205 die 250.000 km-Marke im Visier hatte, machte ich mich langsam auf die Suche nach einem neuen Fahrzeug. Der schnuckelige kleine und unheimlich zuverlässige 205er kann noch 2 Jahre halten, muss aber nicht.. Ab September 2002 begab ich mich auf die Suche nach einem T4.

Warum T4?
Einfach Frage, klare Antworten.
a) Jeder der schon einmal Bulli gefahren ist, will in den seltensten Fällen jemals wieder ein anderes Auto fahren. Bulli fahren ist einfach nur geil. Denn
b) ein Bulli hat wahnsinnig viel Stauraum, ist robust, man überblickt den Verkehrsraum, man fährt dadurch gelassener und vorausschauender, ist perfekt abzuschätzen, bietet eine aufrechte und somit entspannte Sitzposition, hat viel Platz zum Schlafen, nimmt viele Freunde auf und, und, und...
Es gibt noch viel mehr Gründe für einen T4 oder Bulli. Unter anderem sei noch kurz Status-Symbol und Kult-Charakter genannt. Wobei letzteres zur Zeit noch mehr auf die T1-T3 zutrifft. Mit der ersten Front-Motor-Generation hat VW sicherlich noch einige Jahre Zeit, bis der Kultstatus für den T4 endgültig erreicht ist.

Soviel zu den allgemeinen Gründen. Nun zum Speziellen:
Mein Bulli sollte maximal 5 Jahre alt sein und Technisch sowie Karosserie und Lacktechnisch topp sein. Ich wollte schließlich ein Auto, dass ich in den nächsten Jahren nicht ständig mit Reperaturgeldern füttern wollte. Wegen der Nähe zur Niederländischen Grenze, wollte ich Anfangs einen Diesel. TDI Transporter war meine Vorstellung, 9 Sitzer, und bis 150.000 km auf der KM-Uhr. Inspektionen wie Zahnriemen etc. sollte natürlich gemacht sein. Extras waren mir nicht so wichtig, Bedingung waren aber ABS und Airbag. Zum Beispiel die ADAC-Gebrauchtwagenpreisliste sagte mir: »Michael bis 9.000 Euro wirst du einen tollen Wagen finden, denn das sind die Listenpreise für T4s.« Schön dachte ich, und macht mich auf die Suche. Internet-Anzeigenmärkte sind reichhaltig bestückt, nur müssen die Anbieter alle eine Defekte Tastatur haben. Preise waren für die T4s angegeben, da stockte mir spontan der Atem. Nicht lange dauerte es, da war mir klar: »Michael, das mit dem T4 kannste erst einmal vergessen, wenn die Preise auf dem Niveau bleiben, wie sie derzeit sind.« Was innerhalb meines Preisrahmens lag war entweder total vergammelt, oder hatte technische Macken die wahnsinnige Folgekosten nach sich gezogen hätten. Die Preise für Diesel-Fahrzeuge sind auch bis jetzt noch nicht merklich gesunken.

Und dann noch Autogas?
Dann las ich im T4-Forum etwas über Autogas. Ging auf die Seite von Njumaen und staunte. Günstig fahren wie ein Diesel, Steuern zahlen wie für einen Benziner und das alles bei einem T4-Multivan in meinen Preisgrenzen. Ich habe mich also informiert über Autogas. Auf www.autogas-forum.de wurden viele Fragen beantwortet, und Google brachte auch noch reichlich Material für meine Wissendatenbank. Ich war und bin von Autogas begeistert. Persönliche Erfahrungen gibt es weiter unten. Ein wenig musste ich meine Altersgrenze bei der T4-Suche auf etwa 7 Jahre anheben, dafür waren die Angebote plötzlich wieder realsitisch. Fortan suchte ich einen gut gepflegten Multivan mit 81 kw, 2,5 l Benzinmotor und max. 130.000 km bis 8.000 Euro, kein Automatik dafür aber bitte ABS und Airbag. Es gab so etwas, aber meistens war ich zu spät, oder der Wagen war doch nicht so gut gepflegt wie beschrieben. Ich habe in den Wochen und Monaten viel Schrott gesehen, der vorher als »Pflegewunder von Wolfsburg« angepriesen wurde.

VR6!
Im Januar 2003, ich stöberte gerade mal wieder nebenbei in den Internet-Automärkten herum, fiel mir ein T4 auf, der eigentlich gar nicht in meine Kategorie gehörte. T4, VR6 Multivan Allstar, 170.000 km, tornadorot, super gepflegt, 8-fach bereift, Standheizung etc., Preis: über meinem Finanzrahmen. Wirklich beachtet hatte ich das Fahrzeug erst nicht, war ja außerhalb meine Preiskategorie – und dann noch ein VR6. Etwa eine Woche verging seit dem »first virtual Contact«, als es plötzlich *klick* in meinem Kopf machte. »Michael, warum nicht einfach mal anrufen und Wagen anschauen?« Ich rief also bei dem Verkäufer an und machte einen Besichtungstermin aus. Mit meinem Vater fuhr ist die knapp 70 km zum Standort des KFZ.

First Contact
Der T4 sah zum ersten Mal so aus, wie beschrieben. Der Zustand des Innenraums und auch der Außenlakierung war top. Lackabsplitterungen auf der Motorhaube gab es natürlich. War ja auch nicht anders zu erwarten und muss wohl bei den Fahrzeugen hingenommen werden. Ansonten war der Wagen in einem sehr guten Zustand. Scheckheft-gepflegt von Anfang an, Bremsen Juli 2002 neu, Auspuff sah noch gut aus etc. Eine Probefahrt zeigte, dass der Wagen sich auch noch gut fahren liess. Und für mich, der noch nie vorher einen T4 mit VR6-Motor gefahren ist, stand fest: das isser! TDI kannte ich schon von 65 bis 111 kw. Aber die Ruhe im VR6 war einfach nur genial. Nach einigen Verhandlungen mit dem Verkäufer habe ich zugeschlagen. Der Kaufpreis lag gar nicht mehr weit von meinem Finanzrahmen etnfernt und mit der Gasanlage müsste es auch noch klappen.

Am 13.02.2003 habe ich den Wagen abgeholt und am 17.02.2003 hatte ich direkt den Termin bei meinem Autogas-Umrüster B.K.-Autocenter in Dorsten.

Autogas
Bereits im Vorfeld, als ich auf der Suche nach einem kompetenten Umrüster war, habe ich mal persönlich in Dorsten vorbei geschaut. Ich hatte von Anfang an einen guten Eindruck von dem Betrieb am nördlichen Rand des Ruhrgebietes. Eine ordentliche Werkstatt mit einem kompetenten Ansprechpartner in Sachen Autogas: Peter Köster. Er zeigte mir die Komponenten einer Autogas-Anlage, erläuterte mir geduldig das Funktionsprinzip und schilderte mir, was er gedenkt in meinen T4 einzupflanzen. Nicht vergessen hat er, auf mögliche Risiken beim Umbau hinzuweisen. Er könne keine Wunder versprechen. Zwar habe der Umbau vorheriger Fahrzeuge immer gut geklappt, aber ein Misslingen der Umbauaktion bei meinem T4 VR6 könnte möglich sein. Auch hat er mir keine geschönten Zahlen versprochen, was den Mehrverbrauch mit Autogas und den Leistungsverlust betrifft. Hier kann ich sagen, sind seine geschätzten Zahlen in meiner bisherigen Praxis unterboten worden.
Sollte der Umbau nicht klappen, würde er die Anlage auf seine Kosten wieder ausbauen, lediglich mit den gebohrten Halterungen für den Tank müsse ich dann leben. Das war fair und ehrlich.

Blieb als letztes noch der Preis für den Umbau: 2850 Euro komplett inklusive Muldentank 77 l. Sicherlich nicht das günstigste Angebot auf dem Markt. Dafür bekam ich sehr gute Technik und einen handwerklich perfekten Einbau der Anlage. Das war mir das Geld mehr als wert und vor allem konnte ich praktisch vom ersten Tag an mit Autogas sparen und musste nicht noch einigen Wochen oder sogar Monate auf den Umbau warten. Ich kann und werde den Umrüster weiter empfehlen.

Mit der Autogasanlage selber, es ist eine sequentielle Multipoint-Anlage von AEB bin ich sehr zufrieden. Der Verbrauch pendelt sich langsam um die 16 Liter ein, mit einer deutlichen Tendenz nach unten. Leistungseinbußen sind fast nicht nicht wahrnehmbar und der Fahrspaß ist, durch die geringen Spritkosten auf jeden Fall gestiegen . Da tut man doch gerne etwas für die Umwelt.

© Michael Zander.

Bulli mit Autogas

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt am 30. August 2008 bearbeitet.
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